Logo_143
R-rost-Start-160B
R-rost-Aktuelles-160B
R-rost-Ebooks-160B
Grundsätzliches-160B
Anfängerseiten-160B
R-rost-Einr-allgemei.-160B
R-rost-Wasserpflanzen-160B-
Aquarien-160B
R-rost-Fische-160B
R-rost-Zucht-160B
R-rost-Z-Beschr.-160B
R-rost-Futter-160B
R-rost-Futterzuchten-160B
R-rost-Technik-160B
R-rost-Filter-160B
Bastelkiste-160B
R-rost-Wasser-160B
R-rost-Fragen-Antworten-160B
Aq-Fotografie-160B
R-rost-Verschiedenes-160B
R-rost-ZOO-SPLETT-160B
Der-Aquarianer-160B
R-rost-Hobby-160B
R-rost-Gästebuch-160B
R-rost-Impressum-160B
Datenschutz-160B
Fotos_Motocr_Staub_160_rot_

 

 

Splett’s Außenfilter

Spektrum

Filter-160BFilter-Überblick-160bFilterverwendung-160bFiltere-Modelle-160b
Filtermaterial-160bFilter-r.-packen-160bDiatomfilter-160b
Nitratentfernung-m.-Holz-160bSpletts-Aussenfilter-160b

 

Beschreibung und Fotos von einem Filter-System, wie ich es ähnlich bereits
im ersten Laden verwendet habe, also vor 1970.
Es ist meiner Meinung nach mit das beste und bequemste Filtersystem überhaupt.

line

Ganz unten auf dieser Seite ist noch eine kurze Beschreibung
eines Spezial-Gegenstrom-Filtersystems

line

 

... aktualisiert und mehr dazu im  AfiBook-Button-80

 

Erster_Filterkasten_Laden_222Foto rechts ist ein geklebtes Eternitaquarium aus dem ersten Laden. Das Foto ist im „Kellerloch” gemacht worden, da habe ich kurze Zeit „zierfischzüchten trainiert”, siehe Aquarien. Da hatten alle Aquarien einen ähnlichen Filter, im zweiten Laden nur noch die Aquarien vorne. Einen ähnlichen Filter hat auch das VA-Aquarium unter Aquarien (Bild rechts oben). Das erste Modell dieser Art hatte ich in einem 1m Eternit Seewasseraquarium eingebaut, das 1967 über dem Fußende unseres Bettes an der Wand hing. Dieses Prinzip kann natürlich genausogut eingeklebt werden und ist dann ein Innenfilter, die Bezeichnung „Splett’s Außenfilter” habe ich zur Unterscheidung gewählt. Ich habe noch mehr Filter gebaut - oder hochtrabender „erfunden”. lachen-transp
Es ist eigentlich ein ganz normaler Filter, das Besondere daran ist nur, daß man sehr gut an den Filtertopf herankommt, ihn schnell und einfach aushängen kann und so der Filterwechsel äußerst praktisch ist. Man muß dazu nicht einmal die Pumpe ausschalten!

Den fotografierten Behälter habe ich 1971 als Filter für ein Seewasseraquarium geklebt. Er war zur Zeit der Aufnahmen gut 35 !!! Jahre alt und auch bis 2005 im Betrieb! Dass das Ding nach so vielen Jahren nicht mehr top aussieht ist somit verständlich! Also bitte nicht schimpfen. dass ich so einen vergammelten Kasten fotografiert habe. zwinkern-transp_grau Die 500er Turbelle® ist genauso alt und ist in dieser Zeit fast immer gelaufen! Die Verklebungen sind nicht mehr einwandfrei, der Behälter ist aber noch dicht. Der Innenbehälter ist nicht mehr ganz in Ordnung. Die Rückseite war früher die Außenseite, damit nicht jeder sofort sehen konnte was das für ein Filter ist, war diese Seite schwarz. Wahrscheinlich ist das grüne Gitter vom Einsatz neueren Datums, da ich dieses grüne Gitter damals noch nicht hatte. Früher waren wahrscheinlich Stäbe eingeklebt.

Spletts_Aussenfilter_total_1_ThDer komplette Filter. Der Filter wurde speziell für eine Turbelle® geklebt. Darum sind auf der rechten Seite zwei waagrechte Stege mit Löchern zum einsetzen der Pumpe, bzw. des Rohres in dem die Pumpe steckt, angebracht. Der Behälter hat oben auf jeder Seite ein Loch, da war früher ein dickerer VA-Draht eingeschoben, an dem der Filterbehälter am Aquarium hing.
Links ist das Überlaufrohr zu sehen. Das schwarze Rohr kann man auf das senkrechte graue aufschieben und die Länge somit je nach Beckenhöhe variieren. Das Rohr gehört natürlich auf die andere Seite, das Aquarium wäre rechts. Zur Demonstration ist Eheimgrün im Filterbehälter. Das Überlaufrohr wird mit dem aufgesteckten Silikonschlauch angesaugt, das Ende des Schlauches wird dann in die erste Filterkammer gehängt.
Auf diesem Foto kann man auch sehen, daß der Bastler etwas gemurkst hat: Das Pumpenrohr wurde verlängert, dabei ist das PVC-Rohr zu heiß und somit braun geworden. Allerdings habe ich damals mit Bunsenbrenner gearbeitet, da ist das schneller passiert als heute mit Lufterhitzer.

Spletts_Aussenfilter_leer_l_ThDer leere Filter.
Der Filterbehälter hat oben knapp unter der Wasseroberfläche ein größeres Loch mit angeklebtem kurzem Rohr. Dieses Rohr paßt ziemlich genau in ein Loch in der Trennwand. Wenn das Rohr des F-Behälters in das Loch gesteckt und der VA-Haken angebracht ist, sitzt der Filtertopf fest.








Spletts_Aussenfilter_leer_r_ThVon der anderen Seite. Hier kann man sehen wie einfach der Filterbehälter befestigt ist: Es wird nur ein umgebogener VA-Draht über die beiden Plexistege geklemmt.










Spletts_Aussenfilter_Behaelter_schraeg_ThDer Einsatz zum abtropfen schräggestellt. So kann das Wasser ablaufen und man kann den abgetropften Filtereinsatz zum ausleeren wegnehmen. Neues Filtermaterial hineingeben (oder auswaschen), den Einsatz befestigen und fertig. Die Pumpe läuft währenddessen weiter.











Spletts_Aussenfilter_total_3_ThNoch eine Aufnahme des ganzen Filters.









Spletts_Aussenfilter_v_oben_leer_ThAnsicht von oben. Der Filterkasten ist wahrscheinlich deshalb immer noch dicht, weil ich damals die Ecken förmlich mit Kleber ausgegossen habe. Die Nähte die nur an der Stoßnaht geklebt wurden sind undicht geworden, weiter oben kann man auch sehen, daß Algen in die Naht gewachsen sind. Natürlich erst nachdem die Klebenaht keine Haftung mehr hatte.
(Nicht daß schon wieder einer kommt und sagt daß die Algen auch unter Acrifix® wachsen würden - wie bei dem Silikongerücht.)


2_Ueberlaeufe_ThDas sind zwei verschiedene Überläufe.







Man kann den eigentlichen Filtereinsatz variieren, ich hatte ihn auch schon mal auf der ganzen Breite eingehängt. Da war die Abtrennung zwischen erstem und zweitem Abteil nicht so hoch, also nicht bis zur Wasseroberfläche und die Breite auf die des Einsatzes abgeschnitten. Der Einsatz war auf der Seite zum Einlauf niedriger, an diese Plexiplatte waren zwei Plexistreifen als „Haken” über die ganze Breite geklebt und der Kasten wurde direkt an der Abtrennung eingehängt. Zwar ist das dann nicht ganz wasserdicht, das macht aber in der Praxis nichts. Da gehen halt ein paar Liter daneben vorbei.

2011, habe inzwischen so einen Filter für das 160er Aquarium gebaut, hier ist die Beschreibung.

oben

line

 

Ein Spezial-Gegenstrom-Filtersystem
 
Gr-Filter_01-400

Der Filterbehälter: 150cm hoch und 70cm Durchmesser

Vor vielen Jahren habe ich einen Filter oder ein „Filtersystem” für sehr belastetes Aquariumwasser gebaut. Es hat damals mit gut 1000 schon recht großen Kongos und ca. 100 ebensolchen Moosgrünen Sumatrabarben in ca. 1000 Litern bei sehr starker Fütterung sehr gut funktioniert! Über dieses System habe ich bis jetzt noch nichts geschrieben. Leider ist bis auf den Behälter selber von der Konstruktion nichts mehr da. Von der verschenkten VA-Wanne habe ich wenigstens noch ein neues Foto. zwinkern-transp_neu
Ich will nun versuchen, das Filtersystem zu beschreiben:
Der Grundgedanke war wieder ein Mal Professor Meske (näheres unter Verschiedenes/Hemmstoffe) mit seinem Belebtschlamm. Da Belebtschlamm in reativ sauberem Aquarienwasser aber nicht funktioniert, habe ich mir jahrelang überlegt, wie man ein zumindest ähnliches Filtersystem bauen könnte. Irgendwann kam ich dann auf die Idee, dass sich die (Belebtschlamm)-Bakterien ja auch auf irgend einem Substrat ansiedeln könnten. Dieses Substrat müsste nur sehr „stromlinenförmig” sein oder anders, es dürfte dem Wasser nur sehr wenig Widerstand entgegen setzen. Und es müsste sehr viel Wasser an diesem Substrat „vorbeisausen”. Zum Glück hatte ich so ein Material, weiter unten ist ein Foto davon - auf cm-Papier. Also habe ich mir eine Tonne aus PE anfertigen lassen, mit abnehmbarem Deckel und bereits eingebautem Gewinden für Ein- und Ablauf. Die Höhe der Tonne ist gut 150cm und der Durchmesser 70cm. (Sie existiert noch - ich mische darin mein Seewasser. Aus der Tonne wird es dann ein Stockwerk höher direkt ins Aquarium gepumpt.)
Zum Innenleben des „Filters”. Unten befand sich eine dicke Platte aus PE, die ganz knapp in den Behälter gepasst hat. Die Platte hatte sozusagen Füße, so dass zwischen Platte und Behälter-Boden ca. 15cm frei waren. Das war sozusagen die „Klarwasserkammer”, da war der Ablauf installiert. Eigentlich wäre es egal gewesen, an welcher Stelle man das Wasser hinein und herausgenommen hätte, das Wasser ist sowieso in sehr starker Bewegung gewesen. Der Anschluss unten war also eigentlich mehr ein „Ablauf” für die gesamte Tonne.
In der Platte waren 9 (neun!) 50mm Stutzen eingeschweißt, auf diese wurden graue Wasserrohre aus PVC mit 50mm Durchmesser gesteckt. Die Rohre gingen bis ca. 30cm unterhalb Tonnenoberkante. In die Rohre kamen etwas größere sehr grobe voll laufende Ausströmer. Damit das Wasser auch durch die Platte hindurch kam und andereseits das Filtersubstrat auch schön oben blieb waren in der Platte sehr viele 25mm Löcher gebohrt worden, in die ich die schwarzen Ansauger auf dem Foto unten eingeschraubt hatte. So gab es in der Tonne eine sehr starke Strömung: In den Rohren aufwärts und durch das Kunststofffiltermaterial wieder abwärts. Durch die Ausströmer war immer sehr viel Sauerstoff im System. Das Aquarium auf der VA-Wanne - auf dem gelben Träger - diente als Absetzbecken. Es hätte länger sein können.
Das System hat sehr gut funktioniert, Wasser wurde nur sehr selten gewechselt, die VA-Wanne hatte fast überall einen grünen Bartalgenbelag, dieser kam offenbar von einigen sehr porösen Lavasteinchen, die sich auch im Filtersubstrat befanden. In diesen Bartalgenbelag haben die Kongos laufend gelaicht. Das war ein sehr hektisches Treiben; ein laichbereites Weibchen stellte sich senkrecht zu der Wannenwand und plötzlich sausten mehrere Männchen um sie herum. Das ging immer eine ganze Weile so.
(Nebenbei waren die grünen Bartalgen ein Zeichen für einen höheren Redoxwert. Bei einem niedrigeren sind die Bartalgen braun oder grau.)
Zwar ist das System für ein Wohnzimmeraquarium nicht geeignet, aber vielleicht ist es für den einen oder anderen doch interessant. Man kann so ein System ja auch in einer kleineren Dimension bauen, der Filterbehälter muss ja nicht gleich 1,5m hoch sein!
Und warum ich es nicht als Gebrauchsmuster angemeldet habe? Das interessiert mich nicht mehr! Anfang der 70er hatte ich ein Gebrauchsmuster auf ein Aquarium mit eingebautem Filter neben oder auf dem Aquarium - war gar nicht so schlecht - aber: Außer Spesen nichts gewesen!  Und wenn heute z.B. Schaumstofffilter als Patent laufen, die ich bereits Anfang der 1980er verwendet habe, so interessiert mich das auch nicht mehr! Es werden heutzutage sehr viele Dinge abgekupfert und als eigene Idee verkauft. Das ist eben so!
 

Gr-Filter-VA-Wanne-2 400b

Die Va-Wanne (ehemalige Milchwanne) mit „Absetzbecken”
 

Filtermaterial_Kunststoff_400b

Das „Filtermaterial” auf cm-Papier,
eigentlich besser Bakterien-Besiedelungssubstrat.
 

Ansauger-schwarz_300h

Diese Ansauger waren auf allen freien Stellen in die Bodenplatte eingeschraubt
 

VA-Milchwanne_500b

Die 1000-Liter-VA-Milch-Wanne im Gelände
 

oben


November 2006
Letzte Bearbeitung: Oktober 2020