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Aquarienrückwände

Balken_Einrichtung

 

Rückwandgestaltung von Aquarien

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R. aus Baumrinde, Flechten und Moos aus dem Wald
R. aus zusammengeknülltem Packpapier
R. aus Lavasteinen, keine so gute Idee
R. aus Torfplatten, hält nicht ewig
R. aus Schieferstückchen, macht sehr viel Arbeit
R. aus Styropor®, Styrodur® oder anderem Hartschaum
R. aus mit Kunstharz gebundenen Kieseln oder ähnlichem
R. aus Beton, nicht mehr gut
Zusammenfassung
Zusammengeklebte Korkplatten
Fragen zu Rückwänden und die Antworten darauf
Vorsicht bei der Arbeit mit lösunsmittelhaltigen Substanzen

 

R. aus Baumrinde, Flechten usw aus dem Wald
Eine sehr natürlich wirkende Rückwand kann man sich aus dem Wald holen. Dazu muß man zuerst einen Kasten mit ca. 5 cm Tiefe und der Länge und der Höhe des Aquariums bauen. Als Material kann man 10mm oder auch 8mm Sperrholz nehmen, er muß nicht viel aushalten. Der Kasten wird innen matt schwarz gestrichen. Das Material für die Füllung gibt’s im Wald. Es kommen dünne verzweigte Ästchen, Rindenstücke, Moose und Flechten, aber auch Schilf und andere Gräser in Frage. Da kann man alles nehmen, was einem gefällt! Wenn man hinter dem Aquarium mehr Platz hat, kann man den Kasten auch tiefer machen, das ergibt mehr Raumtiefe. Die Einzelteile werden mit kleinen Nägeln fixiert, da muß man dann darauf achten, daß man jeden einzelnen Nagelkopf mit schwarzer Farbe übertupft, da er sonst durch das Aquarium herausleuchtet. (Man kann die Teile natürlich auch mit einer Klebepistole ankleben.)
Das waren immer recht schöne natürlich wirkende Rückwände.

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R. aus Packpapier
Für diese Art Rückwand braucht man den gleichen Kasten wie bei der Waldrückwand. Nur kommt hier als Füllung zusammengeknülltes Packpapier hinein. Das Packpapier macht man gut feucht, nicht patschnaß. So kann man es etwas besser zusammenknüllen. Vorher ausprobieren, es soll eigentlich weniger Kanten als mehr Berg und Tal ergeben. Diese Berg- und Tallandschaft wurde dann in noch nassem Zustand mit Wasserfarben angemalt. Da verläuft die Farbe noch besser. Heute kann man an Stelle der Wasserfarben auch dunkle Dispersionsfarben für außen nehmen. Braune, graue und eventuell auch schwarze Abtönfarben nehmen, es gibt sie in kleinen Gebinden. Je mehr Kreativität bei dieser Arbeit vorhanden ist, desto besser wird das Ergebnis.

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R. aus Lavasteinen
VA-Aquarium_Rueckwand_Lava_ThHier eine Rück- und Seitenwand aus Lavasteinen. Sie hat nicht so gut ausgesehen. Heute könnte man vielleicht die Steine mit einer Diamantscheibe dünner schneiden, dann würde die Wand nicht so auftragen, auch müßten in die Zwischenräume unbedingt kleinere Steinchen. Dieses Aquarium war eh nur 40cm tief, da waren die Steine dann zu „nahe an der Frontscheibe”. Ganz gut war die Verkleidung der Terrassen mit Torfplatten, das ist ok.

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R. aus Schieferstückchen
Terasse_mit_Schiefer_1_ThEin Aquarianerspezie hatte diese Terrassen aus einzelnen Schieferstückchen mit Kunstharz geklebt. Er hatte auch auf die gleiche Art eine Rückwand gemacht. Diese Rückwand hatte etwas Abstand von der Scheibe, so waren dann auch noch Höhlen dahinter. Jedes einzelne Schieferstückchen wurde einzeln abgeschliffen, es war eine Heidenarbeit.
Die Rückwand sieht man auf dem Foto nur schemenhaft.

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R. aus mit Kunstharz gebundenen Kieseln
Ende der 60er habe ich unsere Aquarien zuerst aus Eternit geklebt oder später zumindest für die Rückwand aus Kostengründen auch Eternitplatten genommen. In unserem Zoogeschäft hatten alle Aquarien im vorderen Raum nur die Frontscheibe aus Glas, die restlichen Wände und der Boden waren aus Eternit. Da das Eternit nicht so gut ausgesehen hat, wurden bei einigen Aquarien Rückwände aus mit Kunstharz gebundenem schwarzen Kies bzw. Lava eingebaut. Dazu wurde ein kleiner Rahmen mit den Innenmaßen der Rückwand gemacht und da das Kies-Kunstharzgemisch eingefüllt. Damit die Füllung besser wieder herausgeht, wurde eine Fischfangtüte untergelegt. Was das Harz für eine Krautoxin-Type war, weiß ich nicht mehr. Da es die Firma Krautol aber noch gibt, wäre es sicher leicht heraus zu bekommen.

Nachtrag 2007, seit Mitte 2007 gibt es die Firma Krautol nicht mehr, es wurde zwar der Name „Krautol” verkauft, die alte Firma Krautol hat aber endgültig zu gemacht. Und somit gibt es kein „Krautoxin” mehr. (Es gab es schon länger nicht mehr.)

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R. aus Torfplatten
Laden_vorne_2_Schauaquarien_ThDiese beiden Schauaquarien hatten auch Eternitrückwände. Bei dem linken kann man die Rückwand aus Torfplatten erkennen, das blaue sind ca. 1000 (eintausend) Rote Neonsalmler. Torf war zwar immer noch besser als Eternit, aber Torfrückwände halten nur einige Jahre, dann muß man sie wieder neu machen. Ein Aquarianerspezie hat auch Terrassen mit Torfstückchen verkleidet. Ist sehr viel Arbeit. Siehe Terrassen.



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R. aus Beton
Der Ordnung halber möchte ich erwähnen, daß ich auch mal ein Aquarium mit Beton eingerichtet habe. Es war mein altes 80er (80x39x38 oder so). Das war aber nicht das Gelbe vom Ei. Da es damals aber noch keinerlei geschäumte Kunststoffe oder ähnliches gab, hat man das schon mal gemacht, heute würde ich statt dessen unbedingt Styrodur vorziehen.

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R. aus Stypopor® oder Styrodur®
130er_Rueckwand_Einbau_ThRückwände aus Styropor®, Styrodur® oder Styrofoam® kann man sowohl außen als auch innen anbringen. Styropor® ist grobporiger und bedeutend weicher als Styrodur®, es ist druckempfindlich. Wenn man etwas daraufstellt, gibt es nach. Styrodur® ist hellgrün und von der BASF, es gibt auch ein hellblaues Material mit dem Namen Styrofoam®, dieses ist von der DOW Chemical Company. Letztlich ist alles das gleiche Material, nämlich Polystyrol-Hartschaum. Styrodur und Styrofoam hat gegenüber Styropor einige Vorteile, er ist dichter oder härter und ist formstabil. Er eignet sich also sehr gut um z.B. Wassertanks darauf zu stellen und so gegen den kalten Boden zu isolieren. Auch ist es als Aquariumunterlage sehr gut. Es gibt noch eine gute Anwendung für eine sehr dicke (10cm) Styrodurplatte: Wenn man den Winter über eine solche Platte auf dem Weiher hat, bleibt diese Stelle eisfrei, wir machen das seit langer Zeit.
130er_Rueckwand_Terassen_fertig_ThAber eigentlich geht es hier um Rückwände: Die Bearbeitung der Hartschäume bleibt gleich. Man kann mit Lötbrenner (nicht empfehlenswert), Heißluftföhn (gut) oder auch mechanisch eine mehr oder minder plastische Oberfläche erzielen. Unter Einwirkung von Hitze schmilzt das Material und es schwindet, dabei bildet sich eine Art Glasur, je mehr weggeschmolzen wird, desto härter wird die verbleibende Oberfläche. Zu meinen Anfangszeiten habe ich Styropor auch vorsichtig mit PVC-Farbe gestrichen, da diese Farbe lösungsmittelhaltig ist, wurde das Styropor dadurch aufgelöst. So entstand auch eine reliefartige Fläche. Heute streicht man die fertige Platte mit Abtönfarben für draußen, die sind absolut wasserfest.  Wenn man künstlerisch begabt ist (ich bin es eher weniger) so kann man mit einem einfachen Drahtbürstenvorsatz für die Bohrmaschine Vertiefungen und Löcher in eine dickere Styrodurplatte fräsen und solche Platten sogar als Boden nehmen. Man muß sie aber sorgfältig ankleben und mit Sand/Kies auffüllen und dadurch beschweren. Die bei der mechanischen Bearbeitung entstehenden feinen Schaumflocken sind aber überall, man braucht einen guten Staubsauger. Theoretisch müssen die Rückwände nicht unbedingt angeklebt werden, man kann sie auch unter dem hinteren Steg einklemmen, es ist aber in der Praxis notwendig alle Spalten abzudichten. Also sollte die Rückwand rundum mit Silikon gegen das Aquariuminnere sorgfältig abgedichtet werden. Dann kann man auch gleich einige Streifen in der Mitte ankleben, so ist man sicher, daß sich eine etwas dünnere Rückwand nicht wölbt.
130er_alt_mit _Beleuchtung_Pflanzen_ThDie Fotos sind ca. von 1980, das Aquarium ist 130x60x60. Die Beleuchtung bestand aus 6 Röhren à 40 Watt. Auf dem Foto links fehlt noch die Sichtblende für den aufgeklebten Beleuchtungskasten. Das Aquarium hatte einen eingeklebten Filterkasten auf der rechten Seite.
Es ist eine kurze Beschreibung dieses Aquariums in der Bastelkiste, sie sollte aber überholt werden, die Bildergalerien finde ich nicht mehr so gut.
Diese Bildergalerie wird demnächst entfernt. Es gibt aber inzwischen eine eigene Seite über die Einrichtung dieses Aquariums: Beleuchtungskasten

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Zusammenfassung
Obwohl ich ziemlich alle Möglichkeiten der Rückwandgestaltung kenne und auch sehr viel selber ausprobiert habe, ist mein neues 160er immer noch nicht eingerichtet  -   weil ich nicht wußte was für Material ich für die Rückwand und für die Terrassen nehmen sollte.
160er_Korkrückwand_330(Ist inzwischen fertig, auf dem Foto rechts wird gerade die Rückwand für außen zusammengesetzt und angeklebt. Als Rahmen diente ein flacher Holzkasten aus leichtem Sperrholz. Näheres hier.)

Es ist nämlich so, daß alle Rückwände auch irgendwelche Nachteile haben. Und sei es der, daß ich weiß, daß sie nicht natürlich, sondern aus Kunststoff sind. Für mich ist das bereits ein Nachteil. Auch finde ich, daß sich eine Rückwand harmonisch in das Aquarium einfügen und kein Blickfang sein soll. So fallen alle auffälligen Kunsstoffrückwände aus dem Handel weg. „Zurück zur Natur” - auf englisch - ist eben auf deutsch nicht wirklich zurück zur Natur!
Bei Rückwänden außerhalb des Aquariums muß die hintere Aquarienscheibe immer algenfrei und auch außen frei von Kalkflecken sein, sonst wird es schnell unansehnlich. Diese Rückwände nehmen aber keinen Platz in den meist eh zu schmalen Aquarien weg, so sind z.B. die Fotorückwände oft gar nicht so schlecht, zumal sie von allen Lösungen die einfachste ist. Styropor ist mir zu weich, eher Styrodur, je mehr man wegschmilzt, desto härter wird das Material und desto besser die Eignung. Also eine dickere Platte als Ausgangsmaterial nehmen. Da muß man wieder darauf achten, daß sich die Platte nicht verbiegt. Alle Rückwände aus Hartschaum werden von größeren Harnischwelsen abgeraspelt. Also Vorsicht! Zwar habe ich solche Fische nicht in meinen Pflanzenaquarien, da kommen nur Ottocinclus hinein, aber trotzdem - alleine der Gedanke reicht.
Dosenschaum ist mit Vorsicht zu genießen. Ich kenne einen Fall, wo selbst 2-Komponentenschaum nach einigen Jahren angefangen hat sich aufzulösen.
Rückwände aus Polyester müssen sehr sorgfältig mit einer abschließenden Gelcoat-Schicht wasserdicht gemacht werden. Polyester (GFK = Glasfaserverstärkter Kunststoff) ist von Natur aus nicht wasserdicht. Polyester nimmt Wasser auf. Die Wasserdichtigkeit der Boote aus GFK kommt nur von der äußeren glatten Schicht. Auch ist die Verarbeitung von Glasgewebe und gemischtem Polyester nicht jedermanns Sache. Man muß auf die korrekte Mischung achten, bei zu viel Härter oder gar Beschleuniger kann es brennen. Habe es erlebt, da hat zuerst der ganze Eimer und dann die halbe Werkstatt gebrannt. War nicht meine Werkstatt.
Rückwände aus Steinen sind eher selten wirklich gut, sie sehen meistens irgendwie unnatürlich aus. Wenn es natürlicher aussehen soll und auch größere Steine dabei sind, tragen sie sehr auf und sind sehr schwer.
Es gibt für Terrarien einige gute Rückwände aus Kork, Kokosfasern und auch anderen natürlichen Materialien. Sie sehen gut aus.  Aber Vorsicht, diese Rückwände sind aus mehreren Schichten zusammen geklebt und lösen sich unter Wasser auf! Also für die Aquaristik überhaupt nicht geeignet. Auch wenn es mancher Verkäufer behauptet.

Bleibt Kork. Die Rinde der Korkeiche bekommt man meistens als „Röhren”, das ist die Rinde von den Ästen. Es gibt aber auch geradere Stücke - fast schon Platten - das ist die Rinde von den dicken Stämmen. Kork hat den Vorteil, daß es jahrelang im Wasser stabil bleibt. Es schwimmen seit bestimmt 10 Jahren einige Korkplatten im Weiher, die Hornissen benützen sie als Landeplatz zum Wasser tanken. Erst nach dieser Zeit fängt Kork ganz langsam an unter zu gehen. Diese „Korkplatten” werde ich für mein neues 160er ausprobieren, sie müssten in ebenem Zustand eine gute Rückwand ergeben. Man muß sie nur dazu bewegen eben (plan) zu werden und es auch zu bleiben. Wir werden sehen! Wenn es so weit ist, werde ich berichten und es fotografieren.


Langer Rede kurzer Sinn: Was ist jetzt die beste verhältnismäßig einfache Rückwand?
Eindeutige Antwort:
Für außen: ohne Arbeit Fotorückwand, mit Arbeit „Rückwand aus dem Wald”.
Für innen: Styrodur®.

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Zusammengeklebte Korkplattten

Korkplattte_90x60_ThLinks eine Platte 90x60cm




 

 

Korkplattte_90x60_Schnittt_ThLinks der Querschnitt, man kann sehr gut sehen, daß da einzelne Korksttücke übereinander geklebt worden sind.



Genauere Beschreibungen zu diesen Bildern folgen noch.
Nachtrag: Inzwischen habe ich auch einen Karton mit „richtigen” Korkplatten bekommen. Fotos und Beschreibungen folgen
Nachtrag: Leider war der erste Karton mehr Kompost als Kork. Es ist aber inzwischen ein neuer von einem anderen Lieferanten angekommen. Dieser Kork sieht ganz gut aus.
Noch ein Nachtrag: Inzwischen habe ich auch 60 kg Mopaniwurzeln gekauft.
Nachtrag Sept. 2011: Die ganze Geschichte mit den Korkplatten/Korkstücken aus natürlicher Korkrinde hat mir dann doch nicht gefallen. So habe ich eine Rückwand aus zusammen geklebtem Kork (Foto oben) genommen und im Aquarium große Mopaniwurzeln. (Siehe auch Zusammenfassung weiter oben auf dieser Seite)

160er_fertige_Terrassen_1_330

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Frage zu Rückwänden aus E-mails:

Rückwand aus Styrodur, mit Lötlampe behandelt:
„Jetzt stelle ich mir die Frage, ob die Oberfläche noch nachbehandelt und auf irgend eine Art versiegelt werden muss?”
Man kann sie mit Abtönfarbe streichen, muß man aber nicht. Man kann das Styrodur auch so belassen. Ist eh meistens grün oder blau. (Gibt es glaube ich auch in rosa - wäre weniger gut geeignet.) :-)
(Abtönfarbe gibt es in Kunststofftuben oder -Kartuschen, es ist konzentrierte Farbe zum „abtönen” von Fassadenfarbe für außen. Diese Farben sind in der Regel physiologisch unbedenklich).

„Wenn ja, kann man die Oberfläche eventuell auch mit einer Spachtelmasse behandeln? (Klebespachtel für Fassadendämmsysteme).”
Die Spachelmasse dürfte nichts ans Wasser abgeben, das kann ich nicht beurteilen.

„Eignen sich Lacke für den Modellbau auch?
Auch das weiß ich nicht.

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Frage:
Hallo, ich habe schon viel auf deiner Seite gelesen und bin ganz begeistert davon. Ich möchte nun eine der beschriebenen Styrodur Rückwände basteln. Mir ist nur nicht ganz klar was du meinst, das diese rundherum abgedichtet werden soll. Ist das so gemeint, das sie mit Silikon so eingeklebt wird, das praktisch kein Wasser zwischen Rückwand und Rückwandscheibe des AQ gelangen kann? Wenn ja, schwitzt und schimmelt das dann nicht irgendwann Zwischen den Materialien? Was passiert, wenn man die Rückwand einfach so ins AQ hinten stellt und befestigt?
 
Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen und bedanke mich schonmal im Vorraus!
 

Antwort:
Die Abdichtung ist eigentlich nur dazu da, daß keine Fische oder anderes Getier hinter die Rückwand gelangen kann. Die bekäme man da nämlich nie wieder heraus.
Wasserdicht bekommt man das sowieso nicht - muß ja auch nicht sein.

 


Hier handelt es sich um ein 60er Aquarium. Bei so kleinen Becken würde ich gar keine Kunststoffrückwand in das Aquarium einbringen. Die große Masse Kunststoff und Farbe in der kleinen Wassermenge wäre mir einfach zu groß. Man kann bei so kleinen Becken sehr einfach innen eine Wurzel nehmen und außen eine Fotorückwand oder Korkplatten für Terrarien. Wurzeln aus „Savannenholz” (Mopaniwurzeln) eignen sich sehr gut, da sie ziemlich „schmal” sind. Sie liegen fast an der Rückwand an und ragen nicht weit in das doch recht schmale Aquarium hinein.

60er_30.07.2007_Th


Das ist mein kleines 60er. Es lief zu diesem Zeitpunkt gerade 14 Tage. Man kann aber gut die Wurzel und die Korkrückwand außen sehen.
Wahrscheinlich werde ich zu diesem Aquarium eine eigene Seite machen. Siehe auch Aktuell (Stand August 2007)
Ist inzwischen da.

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Warnung
Man muss beim hantieren mit lösungsmittelhaltigen Substanzen und Flamme sehr vorsichtig sein!
In unserer unmittelbaren  Nachbarschaft wollte ein junger Mann im April 2008 etwas aus Styropor für sein Terrarium basteln. Dabei hat er mit Sprühkleber und Bunsenbrenner gearbeitet. Es hat dann eine Verpuffung gegeben, bei welcher sich der 22-jährige so starke Verbrennungen zugezogen hat, daß gleich ein Rettungshubschrauber angefordert wurde. In diesem Fall hat dann auch noch das Styropor gebrannt. Das entzündet sich zwar nicht übermäßig schnell, aber wenn Styropor ein mal brennt, dann brennt es gut.

Der junge Mann ist mit mir weder „verwandt noch verschwägert” und es geht ihm den Umständen entsprechend wieder gut. Aber das war eine sehr gefährliche Sache! Wegen Kleinigkeiten kommt kein Rettungshubschauber!
Man kann die Struktur bei Styropor auch mit einem Heißluftföhn oder auch mit lösungsmittelhaltiger Farbe bewerkstelligen. Aber bei Lösungsmitteln immer besser im Freien arbeiten - oder wirklich gut lüften!

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Erstellt: Oktober 2006, Januar 2007
Diese Seite wurde zuletzt im März 2017 geändert.

 

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