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Lysmata boggessi

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Lysmata boggessi - die Super-Garnele gegen Glasrosen

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Lysmata boggessii 300
Lysmata boggessi 3 300


Lysmata boggessi eignet sich hervorragend zur Glasrosenbekämpfung!
(Diese Garnele wird allgemein als Lysmata wurdemanni verkauft)
Eigentlich kann man alle anderen Mittelchen und „Supermethoden” bei der Glasrosenbekämpfung vergessen! Inklusive der berühmten Berghia stephanieae, der glasrosenfressenden Nacktschnecke!

Berghia stephanieae 300
Berghia stephanieae 3 300


Erklärung: Glasrosen breiten sich im gesamten Aquarium aus! Und das natürlich nicht nur an den einsehbaren Stellen! Somit fallen alle manuellen Bekämpfungsmethoden weg, egal ob mechanisch oder chemisch! Ganz einfach deshalb, weil man niemals alle Glasrosen erwischen kann - und somit erscheinen sie immer wieder - und wieder - und wieder! Wenn man dieses Ungeziefer tatsächlich und auf Dauer entfernen will, so geht das nur mit einem „Fressfeind”! Und dieser Fressfeind muss auch noch - außer Glasrosen - von etwas anderem leben können. Er darf also nicht - wie die Berghias - auf Glasrossen angewiesen sein! Das ist ganz wichtig! Das Problem mit den Berghias ist nämlich, daß sie verhungert sind, bevor sie die letzten Glasrosen erledigt haben! Natürlich nicht in einem leeren kleinen Aquarium, da werden sie auch die letzte Glasrose erwischen (gut zur Demonstration). Aber nicht in einem mit viel löchrigem Gestein ausgestatteten größeren Becken. Hier verhungern sie zwangsläufig! Die boggessi hingegen können auch von normalem Futter leben und erledigen so nach und nach alle Glasrosen. Selbst die, welche in Löchern sitzen. Die L. boggessi holen sie auch da raus. Jedenfalls haben es bei mir 3 Lysmata bogessi  geschafft, das komplette Aquarium glasrosenfrei zu bekommen (netto 140 x 60 x 60).
Allerdings: Ich hatte mir zuerst drei boggessis bei einem bekannten Händler aus Norddeutschland schicken lassen. Diese waren von Anfang an nicht gerade das, was ich unter vitalen Garnelen verstehe  und sie waren dann auch nach kurzer Zeit verschwunden. Danach habe ich hier bei einem Händler in Mindelheim drei neue gekauft. Und siehe da, das ist etwas ganz anderes! Das sind richtig vitale Tierchen. Immer unterwegs und alles andere als schüchtern! Ganz einfach gute Garnelen! lachen-transp
Ein genauerer Erklärungsversuch für Leute, welche das nicht ganz verstehen (wollen):
Wenn man genug Berhias in ein Aquarium setzt, so werden sie auch Glasrosen finden und auch fressen, ganz klar! Da aber die Glasrossendichte mit jeder gefressenen Rose abnimmt, sind sie immer weiter auseinander - die Glasrosen. Die Wege welche die Schnecke zurücklegen muss, um wieder eine Glasrose und somit auch Nahrung zu finden werden immer länger. Und man muss bedenken, daß keine einzige Glasrose übrig bleiben darf! Also müssten die Berghias auch die letzte Glasrose erwischen. Und das ist dann so in etwa wie die berühmte Nadel im Heuhaufen - und inzwischen ist auch die letzte Berghia verhungert! sad-transp
Nebenbei habe ich das mit den Berghia-Schnecken natürlich selber ausprobiert!!

Überhaupt: Möglicherweise wissen das die neuen Meerwasserleser noch nicht: Ich schreibe hier nichts ab oder „trage etwas zusammen”, sondern das sind alles meine eigenen Erfahrungen! Sollte es ausnahmsweise nicht so sein, so ist mit Sicherheit die Quelle angegeben!

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Erstellt: 23. Juni 2017
Letzte Änderung: 3. August 2017

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