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Kohlensäure oder CO2

Balken_Wasserpflanzen

 

Die Versorgung der Wasserpflanzen mit Kohlensäure, oder CO₂

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Einleitung
Kohlensäure, durch Hefegärung selber produzieren
Kohlensäure aus einem Eigenbaufeuerlöscher
Kohlensäure, aus der Flasche, auch Feuerlöscher
CO₂-Anzeiger
CO₂-Druckminderer
Noch etwas zu CO₂ Flaschen
Vorrichtungen, wie man das CO₂ ins Wasser bekommt
Zusammenfassung

 

Einleitung
Wenn man höhere Ansprüche an das Pflanzenwachstum in seinem Aquarium stellt, so kommt man um eine Kohlensäurezufuhr fast nicht herum. Sie gehört zu den drei Hauptpfeilern der Pflanzennährstoffe im weiteren Sinne. Also:  Licht, normale Düngung und eben „Düngung” mit CO₂.
Wie man das mit der Kohlensäure bewerkstelligt ist nicht soo wichtig - Hauptsache, daß überhaupt welche ins Aquarium kommt. Und möglichst nicht gleich wieder durch mit Luft (Steigrohr oder auch „Luftheber”) betriebene Filter oder Ausströmer wieder heraus geblasen wird! Es ist schon manchmal paradox: Die einen geben zusätzlich CO₂ ins Wasser und die anderen blasen es durch luftbetriebene Filter wieder heraus. Und wundern sich dann, wenn die Pflanzen nicht so recht wachsen wollen. Zwar ist in der „normalen” Luft auch CO₂ enthalten, aber das beeinflusst die Kohlesäurekonzentration im Aquarium in der Praxis nicht!
(Aus der Wikipedia: „Kohlenstoffdioxid, ein wichtiges Treibhausgas, ist ein natürlicher Bestandteil der Luft, wo es derzeit (2013) in einer mittleren Konzentration von 0,040 Vol% (400 ppm) vorkommt.”)

Soweit zur Einleitung, jetzt zur Praxis.
Wie oben bereits angedeutet ist es zuerst ein mal wichtig, daß man die Kohlensäure nicht aus dem Aquarium heraus bläst! Hier muß man aber wieder unterscheiden, ob es sich um ein überbesetztes Aufzuchtaquarium oder ein Wohnzimmeraquarium mit möglichst optimalem Pflanzenwuchs handelt. In einem Aufzuchtbecken ist gegen einen mit Ausströmer betriebenen Filter natürlich nichts einzuwenden! Da geht es aber auch nicht um optimalen Pflanzenwuchs, sondern um optimale Sauerstoffversorgung der vielen Fische!
Das scheint auf den ersten Blick selbstverständlich, ist es aber in der Praxis nicht.
Mit diesem Unterschied haben mehr Aquarianer Schwierigkeiten als man meinen würde! Hoffentlich ist das hier klar genug erklärt.
Zwar ist es richtig, daß Kohlensäure schwerer als Luft ist und sich somit auf der Wasseroberfläche „absetzt” und durch Wasserbewegung „eingewaschen” werden kann, aber auf diese Art kann man ein Aquarium nicht mit CO₂ versorgen.

Wie kommt man nun an Kohlensäure für das Aquarium?
Die einfachste Methode ist das Zoogeschäft:
Man kauft sich eine komplette Anlage mit Flasche, CO₂-Reaktor, Magnetventil und Schaltuhr. Vielleicht können sich Leute mit zu viel Geld noch eine digitale Überwachung des ph-Wertes und somit Steuerung der Kohlensäuremenge kaufen. zwinkern-transp_neu
Wirklich notwendig ist das aber nicht!
Wenn man nicht so viel Geld ausgeben will gibt es auch noch andere Möglichkeiten.

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Zuerst die „biologische Eigenbaumethode”
Gibt man Wasser, Zucker und Hefe zusammen, so fängt das ganze zu gären an und produziert CO₂. Das kennt jeder, der z.B. ein mal Most - oder auch Apfelwein - gemacht hat. Ich habe eine Eigenbaugärflasche nie gebastelt. Nur einige Zeit ein käufliches Modell an einem 60er betrieben. Bei nicht so großen Ansprüchen und kleineren Aquarien funktioniert das durchaus.
Hier Fotos von dieser Vorrichtung:

CO2-Bio-System-Hagen_150CO2_Treppe_200h










Prinzipiell gefallen mir aber Vorrichtungen zum CO₂-Eintrag nicht, bei welchen noch CO₂-Blasen in die Atmosphäre gelangen. Oder anders, alle CO₂-Luftblasen, welche an der Wasseroberfläche ankommen -, also die das komplette CO₂ nicht an das Aquariumwasser abgeben - sind verlorenes CO₂!!
Und das ist bei so einer Anlage der Fall. Man kann es auf dem rechten Fotos sehr gut sehen. (Bessere Methoden kommen weiter unten)
Blauer_Schraubverschluss_und_Nippel 222Die Eigenbauflaschen bestehen ganz einfach aus möglichst großen PET-Flaschen vom Billigheimer. Wenn man da in den Schraubverschluss ein Gardenastück hinein schraubt, bekommt man einen dichten Anschluss für den Luftschlauch.
Natürlich kann man auch ein 5mm-Luftröhrchen in den Schraubverschluss kleben, aber die Gardenadinger sind wirklich gut. Man kann sie auch noch woanders gebrauchen.


Bei der Mischung muss man es nicht so genau nehmen. Im allgemeinen nimmt man auf einen Liter Wasser 250g Zucker und 1/4 Tütchen Trockenhefe. Allerdings sollte man nicht zu viel Hefe nehmen, da man sonst die überschäumende Hefe im Aquarium hat. Außer man schaltet eine Waschflasche zwischen Hefeflasche und Aquarium. Bei mir ist es immer ohne Waschflasche gegangen. Damit es länger gärt, kann man Tortenguss, Agar-Agar oder Gelatine dazu geben.
Einschränkung: Da ich bereits ab Ende der 1970er Jahre CO₂-Flaschen hatte, wurde die CO₂-Hefegärung von mir nie richtig betrieben und somit habe ich von der optimalen Wasser-Zucker-Hefe Zusammensetzung keine wirkliche Ahnung.

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Eigenbaugärflasche aus einem Kohlensäurefeuerlöscher.
Um festzustellen, wie oder ob das mit einer Nachtabschaltung mit einer Eigenbaugärflasche gehen würde, habe ich einen 5 kg Feuerlöscher umgebaut. Ich hatte mir alle möglichen Behältnisse (kleine VA-Bierfässer, CocaCola-Behälter und ähnliches aus der Getränkeindustrie) ausgedacht, letztlich haben alle  zu wenig Druck ausgehalten. Fast hätte ich sogar einen Behälter aus einem VA-Rohr geschweißt.
Glücklicherweise fiel mir noch mein CO₂-Stahl-Feuerlöscher ein, der war mit 250 bar angegeben (er ist inzwischen entsorgt). Auch wenn so eine Flasche keinen TÜV mehr hat, so sollte sie die 30 bar, die bei Hefegärung angeblich erreicht werden kann, locker wegstecken.
Bei meinem Versuch ist der Druck nie mehr über 3,2 bar gestiegen.
Einen CO₂-Feuerlöscher muss man zuerst umbauen, da sich im Inneren ein Steigrohr befindet. Dies ist notwendig, damit das CO₂ von unten herausgedrückt wird und somit flüssiges und konzentriertes CO₂ an den Brandherd gelangt und das Feuer erstickt.
Also: Löschhebel aufschrauben und Steigrohr abschrauben. Dann Gewinde wieder mit Teflon umwickeln und wieder zuschrauben. Vorher natürlich Wasser mit aufgelöstem Zucker und Hefe einfüllen.  Wenn das jemand für länger - also nicht nur als Versuch - machen will, so ist es wahrscheinlich besser, wenn er sich ein richtiges Ventil mit drehbarem Verschluss besorgt. Die Originalverschlüsse sind nach dem Aufschrauben nicht mehr unbedingt dicht. Jedenfalls habe ich an meinem etwas herumfummeln müssen, bis er richtig funktioniert hat.  lachen-transp1

5kg_Co2_Flasche_offen 200 CO2-Feuerlöscher_250bar 200h










CO2-Feuerlöscher-3,2bar-2002kg_Alu_Feuerlöscher_200h











Die rote Flasche auf den Fotos ist eine Stahlflasche. Die silberne ist ein ehemaliger CO₂-Feuerlöscher in Aluminium. Ich habe sie nur silber gespritzt und ein normales Ventil eingeschraubt, sie hat auch einen Aufdruck von 250bar hat. Aluminium wäre für die Hefegärung wahrscheinlich besser, da es nicht rostet. Inwiefern der Rost in den Stahlflaschen die Hefegärung beeinflusst weiß ich nicht, dazu habe ich den Versuch zu wenig lange und auch zu halbherzig durchgeführt, da ich sowieso genug CO₂-Flaschen herumstehen habe.

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CO2 Düngung mit Druck-Flaschen
Bei größeren Aquarien mit starkem Pflanzenwuchs kommt man um eine CO₂-Flasche nicht herum.
Da kann man einerseits natürlich die allgemein üblichen Stahlflaschen aus dem Zoohandel nehmen oder auch CO₂-Feuerlöscher. Letztere sind meistens preiswerter.
Will man sich keinen 5kg-Feuerlöscher ins Wohnzimmer stellen, so kann man mit einem speziellen Umfüllschlauch in kleinere Flaschen umfüllen. Dabei muss man beachten, daß bei Feuerlöschern das CO₂ von unten kommt, also muss man die Flasche senkrecht hinstellen (das kommt daher, daß in der Flasche ein Rohr ist, siehe weiter oben). Bei normalen CO₂ Flaschen kommt die Kohlensäure direkt aus dem Ventil - da ist kein Rohr drin. Daher sollte die Flasche auf dem Kopf stehen. Ist bei einer vollen Flasche nicht so wichtig. Bei einer halbleeren schon. Manche legen die zu füllende Flasche vorher in die Tiefkühltruhe, dann bekommt man mehr CO₂ in die Flasche. Wenn einem beide Flaschen gehören ist das nicht so wichtig, dann muss man vielleicht öfter nachfüllen. lachen-transp1

CO2_umfuellen_Feuerlöscher_222CO2_umfüllen_10kg-1,5kg_2_222











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CO₂-Anzeiger:

Co2_Anzeiger_222Solche Anzeiger gibt es in vielen Ausführungen, da hat jede Firma ihren eigenen. Funktionieren tun sie alle mehr oder weniger gut. Ich verwende seit sehr vielen Jahren überhaupt keinen mehr.



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Druckminderer für die kontrollierte CO₂-Zufuhr

Kohlensaeureventile_alle_222Von diesen Dingern gibt es auch von jeder Firma ein anderes Gerät. Wenn man Glück hat, so ist es auch dicht. Kann man ganz einfach prüfen: Flaschenventil und CO₂-Zufuhr zum Reaktor schließen und am nächsten Tag den Druck kontrollieren. Dann weiß man ganz schnell, wie gut der teure Druckminderer wirklich ist. Abhilfe: alle Verschraubungen herausdrehen, sorgfältig mit Teflon abdichten und wieder zusammenbauen. Dann sind die Dinger meistens dicht. Wenn nicht - aufheben oder entsorgen. Ich als MiniMessie habe sie aufgehoben.

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Noch etwas zu den CO₂-Flaschen:
Will man nicht ewig nach preiswerten Feuerlöschern Ausschau halten müssen, so kann man eventuell eine größere Flasche kaufen. Oder leihen.
Zu den Preisen: Eine 10-kg-Eigentumsflasche kostet hier in der Gegend von Augsburg um die 120 €. Die Füllung ca. 32.- €. Die leere Flasche kann man dann 10 Jahre gegen eine volle tauschen. Man bekommt also nicht die selbe Flasche zurück. Die Füllung muss man natürlich bezahlten. Die Flasche selber gehört einem und nach 10 Jahren kann man damit machen was man will. Kann man natürlich vorher auch schon, ist ja eine „Eigentumsflasche”!  :-)   Nur - nach 10 Jahren wird sie nicht mehr gefüllt, wahrscheinlich braucht sie da einen neuen TÜV. Weiß ich aber nicht wirklich, habe nicht gefragt.
Es gibt aber auch noch eine preiswerte Alternative: Manche Getränkehändler haben „Tauschflaschen”, die Flaschen- oder Gashändler wahrscheinlich auch. Da muss man für die Flasche selber nichts bezahlen, auch keine Miete oder so. Wenn die Flasche leer ist, bringt man sie zurück und bekommt eine volle. Die 10-kg-Füllung kostet normal (ab Flaschenhändler) um die 32.- €. Musste bei meinem Getränkeheini 35.- bezahlen, er  wollte auch noch etwas verdienen. Das ist ein guter Preis - meine ich! Aus der 10-kg-Flasche fülle ich meine kleinen 1,5 und 2,0-kg-Flaschen. Habe ich vorher schon bei den Feuerlöschern so gemacht. Zwar könnte man auch die 10-kg-Flasche neben/unter das Aquarium stellen, aber irgend wie ist mir das momentan nicht so recht - die große Flasche im Wohnzimmer. Aber - die Feuerlöscher habe ich zum Schluss auch nicht mehr umgefüllt, sie standen neben dem Aquarium in der Ecke.
Inzwischen habe ich auch Jemanden gefunden, der meinen 6-kg-Feuerlöscher aufgefüllt hat. Das mit dem TÜV bei CO₂-Flaschen ist für mich nicht soo wichtig: Die Flaschen sind alle bis 250 bar geprüft/ausgelegt. Und bekanntlich hat eine frisch mit CO₂ gefüllte Flasche nur gut 50 bar! Da ist noch viel Luft nach oben! Bei Sauerstoff z.B. bin ich da vorsichtiger, erstens haben die tatsächlich 200 bar - und darüber -  und zweitens brennt Sauerstoff zu gut. Selber ausprobiert! Leichtsinnigerweise habe ich mal einen Fischbeutel mir wenig Wasser und viel Sauerstoff gefüllt und angezündet. Es hat recht gut gebrannt.

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Vorrichtungen, wie man das CO₂ ins Wasser bekommt
Um das CO₂ ins Aquarium zu bekommen gibt es verschiedene Methoden oder Geräte. Welche die man kaufen kann und auch welche, die man selber bauen kann - oder muss. Je nach Sichtweise.

Zuerst die käuflichen:
Natürlich gibt es da noch sehr viele andere Modelle, aber mehr habe ich nicht. Nebenbei sind die käuflichen entweder nicht gut oder zu teuer. Also kommt für mich sowieso nur selber basteln in Frage.
CO2_Treppe_200hCO2-Reaktor-Dupla-1_200h 











Dann nicht wirklich gute Eigenbaureaktore:

CO2-Reaktor_nsg_222CO2-Reaktor_ok_165h-Links: Dieser Reaktor war Murks. Die „Gänge” waren zu schmal und zu lang. Er hat nicht richtig funktioniert.
Rechts: Bei diesem Reaktor haben die Proportionen zwar gestimmt, er hat auch funktioniert. Aber er hat mir nicht so recht gefallen. Somit ist er nie über das „Versuchstadium” hinaus gekommen und ich habe ihn nie richtig verwendet.


Hier wird es dann wirklich gut:
Uralter-CO2-Reaktor_ok_165nDieser CO₂-Reaktor ist uralt - ich muss ihn bereits vor 1980 gebaut haben, da habe ich mit den CO₂-Flaschen angefangen. Er hat viele Jahre sehr gut funktioniert und ist immer noch dicht! Da es recht schwierig war, die Kaskaden in das Rohr einzukleben, hat er von Anfang an nicht wirklich sauber ausgesehen. Außerdem haben die abgesägten Rundscheiben sehr viel Arbeit gemacht, da ich damals noch keine Drehbank hatte. Also habe ich mir vor einigen Jahren, - das alte Ding hat mir nicht mehr gefallen - trotz Drehbank ein anderes System ausgedacht.

Hier ist eine Fotoserie wie man so ein Teil recht einfach bauen kann:

CO2-Reaktorbau_01_165hCO2-Reaktorbau_02_165hCO2-Reaktorbau_03_165hCO2-Reaktorbau_04_165CO2-Reaktorbau_05_165h








CO2_Reaktor_Tonröhrchen_ok_165hBeschreibung: 
Das Plexirohr hat einen Innendurchmesser von 6cm und es ist knapp 30 cm lang. Zuerst fertigt man den unteren Silikonpfropf. Das Plexirohr gut entfetten oder sogar mit Primer vorbehandeln. Damit die Silikonoberfläche unten plan wird, stellt man das Rohr auf Papier. Wenn das Silikon durchgehärtet ist, kann man das Papier abrubbeln, ev. anfeuchten. Damit der Silikonpfropf auch innen möglichst eben wird, kann man mit einem angefeuchteten Holzstab oder ähnlichem glätten. Dann werden die 10mm-Röhrchen eingeklebt. In das untere Röhrchen kommen ein paar Löcher als „Trenngitter” gegen die Tonröhrchen. oben einige kleinere Löcher, damit das Wasser sozusagen aus einer Dusche auf die Tonröhrchen läuft. Notwendig ist das aber nicht, es geht genauso gut, wenn man das 10er-Röhrchen ganz normal einklebt. Die Herstellung des oberen Pfropfes ist nicht so einfach, da man ja keinen „Boden” hat, auf welchen man das Silikon auftragen kann. Ich habe damals Zucker genommen. Das ergibt eine ebene Fläche für das Silikon und man kann Zucker danach gut wieder ausspülen. Das ist eigentlich alles. Ich habe dann noch oben und unten Plexiplättchen aufgeklebt und hinten eine Wandbefestigung angebracht. Die Abschlussplexiplättchen aber erst aufkleben, wenn das Silikon vollständig durchgehärtet ist. Das dürfte gut 14 Tage dauern! Man kann das Silikon auch auf mehrere Male auftragen, so härtet es ev. schneller durch. Letztendlich kommt es aber auf das selbe hinaus. Die beiden Luftröhrchen oben kann man entweder gleich in das Silikon einkleben und dann bei dem Plexiplättchen aussparen - habe ich gemacht - oder auch erst zum Schluss komplett durch Plexi und Silikon durchbohren und mit Acrifix einkleben.

CO2_Reaktor_Depotröhrchen_alt_222So sieht dieser Reaktor nach 5 Jahren Laufzeit aus. Er ist zwar nicht mehr sauber, aber er funktioniert einwandfrei. Man kann so ein Ding also ruhig in geschlossener Ausführung bauen, da sich die Verschmutzung sehr in Grenzen hält und die Funktion in keiner Weise beeinträchtigt!
Zur Funktionsweise:
Das Aquariumwasser kommt rechts oben in den Reaktor, läut hier nach unten und geht unten rechts wieder heraus. Das CO₂ kommt oben durch den hellen Silikonschlauch in den Reaktor. Rechts im Bild kann man noch den Blasenzähler erkennen. Mit dem grünen Lufthahn kann man „Falschluft”  - oder wie man das nennen soll - ablassen.  So ein Ablasshahn ist wichtig, da immer wieder Luft in dem Reaktor entsteht. Woher die tatsächlich kommt weiß ich nicht.
Der Reaktor ist sehr leistungsfähig: Bei 200 Blasen pro Minute! geht das CO₂ höchstens bis zur Hälfte des Rohres hinunter. Bei einem Betrieb an einem kleinen Eheim mit 5 Watt und 300l/St. Die enorme Leistung ist mir schon früher bei dem Kaskadenreaktor aufgefallen. Da waren eigentlich immer nur die beiden ersten Kaskaden „im Einsatz”.
Man möge sich bitte nicht an dem Nadelventil links vom Reaktor und anderen Dingen stören: Bei mir sieht so etwas selten perfekt aus, da solche Konstruktionen sehr oft aus Provisorien entstehen - und dann so bleiben. Nach dem alten Spruch, daß nichts so gut funktioniert wie ein gutes Provisorium.  zwinkern-transp_grau1
Hier sind noch ein paar andere Füllungen abgebildet, die ich mir damals überlegt habe. Tonröhrchen dürften aber am geeignetsten sein. Sollte ich wieder ein mal zu viel Zeit haben, werde ich versuchen, mir ein leichter zu bastelndes Kaskadensystem auszudenken. Das ist nämlich die leistungsfähigste Methode. Und so ein System bleibt praktisch ewig sauber.

CO2_Eheimgrün_300CO2_Biobälle_300CO2_Plastik_300CO2_Tonkugeln_300CO2_Tonröhrchen_300
















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Nachtrag: Habe eine einfache Lösung für die Kaskaden gefunden, eine Spätschicht eingelegt und Rundscheiben gedreht. Irgend wann werde ich diesen CO₂-Reaktor hier beschreiben.

PVC_Scheiben_drehen_1_222PVC_Scheiben_drehen_2_222







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Die Sachen mit den Feuerlöschern und auch das umfüllen von CO sind nur eigene Erfahrungsberichte. Ich ermuntere niemanden, das nachzumachen - oder gar Feuerlöscher ohne TÜV zu verwenden! Das sei hier noch einmal ausdrücklich vermerkt!! Wenn es jemand trotzdem macht, so natürlich auf sein eigenes Risiko.

Verschweigen möchte ich aber trotzdem nicht, daß ich mich immer noch relativ guter Gesundheit erfreue, trotz zweckentfremdeter Feuerlöscher und ähnlicher Dinge.   zwinkern-transp_neu

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Das eine oder andere fehlt zwar noch, aber für den Moment reicht mir diese Arbeit.
Ev. nachfragen, dann kommt das auch noch dran.  :-)

Erstellt:  25. Oktober 2015
Letzte Bearbeitung:  31. Oktober 2015
 

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