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Beleuchtungskasten

Spektrum

 

Hier ist eine Seite über den Einbau einer Styroporrückwand, eines aufgeklebten Beleuchtungskastens, eines eingeklebten Filters und den Einbau und die Verkleidung von Terrassen.

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Die Fotos und die ganze Angelegenheit sind von ca. 1978 oder etwas später. Daher ist die Qualität der Bilder nicht so gut.

Dieses Aquarium hatte die Maße 130 x 60 x 60, es ist ein Beleuchtungskasten aus Glas auf- und hinten rechts ein Filterkasten eingeklebt.  In den aufgeklebten Beleuchtungskasten wurde noch eine Platte aus mehrmals gestrichenem wasserfest verleimten AW100-Sperrholz eingelegt, an die die Beleuchtung angeschraubt ist. Der „Beleuchtungskasten” muß natürlich vorne und an den Seiten verkleidet werden.
Auch kann man die eingeklebten Terrassen erkennen. Die Rückwand aus Styropor und der eingeklebte Filterkasten waren nicht gut.
Die Beleuchtung bestand aus 6 Röhren, ohne Deckscheibe! Ich habe dieses Aquarium aus dem Wohnzimmer verbannt, weil mir die Pflanzen über den Kopf gewachsen sind! Damals hatte ich meine ersten Versuche mit richtig viel Co2 gemacht -  ich hatte mir einen 2 KG Co2-Feuerlöscher besorgt! Es war aber auch kein schönes Aquarium, so hatte ich das Untergestell nie verkleidet und die Verkleidung des Beleuchtungskastens war auch nicht gelungen, oben hat man sogar Kabel gesehen! irgendwie was das Aquarium zwar aquarien-technisch ok, aber ästhetischer Murks. Es kam dann in die Anlage, aber mit anderer Beleuchtung und Filterung.
Momentan - 2008 - steht das Aquarium im „neuen” Aquarienraum.
Nachtrag April 2012, inzwischen wurde es zerlegt und ist im Glascontainer gelandet.
 

Das Aquarium ist mit transparentem Silikon geklebt, inzwischen knapp 30 Jahre alt und immer noch dicht und in Ordnung und in Verwendung! Die Verklebungen wurden mit „Heinoxan” durchgeführt. Das war ein sehr gutes ganz „normales” essigvernetztes Silikon. Mit diesem Silikon habe ich über 100 Aquarien geklebt - oder vielleicht auch 200 - die meisten haben bis heute gehalten. Das nur, weil manche Aquarianer meinen nur schwarzes Silikon sei gut - weil sie eben kein anders kennen. So einfach sollte man es sich eigentlich nicht machen! Sogenannte „Aquariensilikone” gibt es erst seitdem alles „optimiert” wird. So muß man allen Dingen einen möglichst verkaufsfördernden eigenen Namen geben - auch wenn der Inhalt identisch ist! Stimmt leider!
 

130er_Rueckwand_Einbau


Beleuchtungskasten (oder Aquarienabdeckung)
Diese Aquariumabdeckung besteht aus Glasscheiben, die auf das „normale” Aquarium aufgeklebt sind. Oben in den Glaskasten werden noch schmale Glasstreifen eingeklebt, auf welchen dann die Abdeckplatte mit den Leuchtstoffröhren aufliegt. Man muß an einer Ecke etwas frei lassen, damit man da später die Schläuche und Kabel durchführen kann.
Rückwand aus Styropor
Die Rückwand wurde mit einem Bunsenbrenner (Gasflasche) bearbeitet, daher kommt die Struktur. Es geht aber auch mit lösungsmittelhaltiger Farbe. Die löst das Styropor an und so entstehen auch Vertiefungen. Eingefärbt wurde mit Abtönfarbe.
Die Terrassen 
Es ist noch eine eigene Seite über Terrassen im 160er da, da ist der Einbau genauer beschrieben.

Dazu wurden zuerst Glasscheiben eingeklebt, die später mit einer Art Schiefer verkleidet wurden. Die Terrassen hatten verschiedene Höhen. Selbstverständlich müssen alle „Blumenkästen” jeweils bis zum Boden durchgehen, da sonst der Kies von oben bis auf das Niveau des untersten Kastens durchrutscht. Zwar nicht sofort, aber irgendwann schon.


130er_alt_Terrassen_eingeklebt_1


130er_Rueckwand_o_Terrassen_leer


130er_Rueckwand_Terassen_fertig


130er_alt_mit _Beleuchtung_Pflanzen


Das ist zwar eine schlechte Aufnahme, man kann aber trotzdem sehen, daß das Aquarium total zugewuchert war. Die Gärtnerei hat mir damals im Wohnzimmer zu viel Arbeit gemacht und deshalb ist das Aquarium - allerdings mit einer anderen Abdeckung - in der Anlage gelandet.

oben


Da ich im Laufe der Zeit mehrere Abdeckungen gebaut habe, ist momentan (Apr. 2012) eine eigene Seite über Abdeckungen/Beleuchungskästen in Arbeit.


Erstellt:  Februar 2008
Überarbeitet, ergänzt: April 2012

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