Logo_143
Horn_150mr

 

Bastelkiste 2

Spektrum

 

Da die Bastelkiste 1 zu umfangreich und dadurch schlecht zu bearbeiten wurde ist hier eine neue Seite - irgendwann wird auch sie voll werden!

line

 

Abdichten von offenen Ecken in Deckscheiben mit Perlonwatte
Alte hartgewordene Sauger entfernen
„Deutscher” Luftheber, „Uraltmodell Splett”, oder ganz einfach „Steigrohr mit Ausströmer”
„Deutscher” Luftheber, das erste industriell gefertigte Modell der Firma Hobby ab ca. 1970
Wasserwechselbehälter mit oder ohne Räder
Ausströmer, verschiedene Modelle für verschiedene Anforderungen
„Deutscher” Miniausströmer oder „Deutsches” Mini-Steigrohr
Futterrohr, ein kleines Hilfsmittel um scheue oder weniger „durchsetzungsfähige” Bodenfische zu füttern
Fischfangreuse, ein einfach herzustellendes Teil um Fische in eingerichteten Aquarien zu fangen
Bau und Beschreibung eines Aussenfilters, der sehr schnell und einfach zu reinigen ist. Dieser Link geht zu den 160er-Seiten
Ein kurzes Rohr mit Gaze zur Verteilung der Düngemittel
Ein „Futterring” der etwas anderen Art
Ein „Durchlauferhitzer” im Eigenbau
Eine „Düngelanze” um gezielt Wasserpflanzen nachzudüngen


Wattepfropf zum Abdichten von Deckscheiben
Watte-Abdichtung_ThDas ist zwar etwas sehr einfaches, aber vielleicht kennt es jemand noch nicht.
So etwas habe ich früher nie gebraucht. Ich habe es bei einer Kundin gesehen. Die hatte solche Büschel in jeder Ecke der Abdeckscheiben, wo für die Zuleitungen von Heizer und Luft Aussparungen ausgeschnitten waren. So sind die Aquarien auch wirklich dicht.
Als ich letztens eine gerade angekommen Sendung mit Caridina japonic in ein 70er gesetzt habe, mußte ich ganz schnell diesen kleinen Spalt zumachen. Diese Tierchen marschieren schneller aus dem Aquarium heraus als die berüchtigten Aphyosemion u. Co springen können. Allerdings war der Wasserstand auch sehr hoch.
Der Lufthahn ist schon älter - so sieht er auch aus! Er geht aber noch.

oben


Steigrohr mit Ausströmer, eine ganz einfache Art sehr viel Wasser zu fördern
Im Internet liest man öfter etwas über „Tschechische Luftheber”. Dazu ist folgendes zu sagen. Soweit ich mich erinnere gab es dieses „tschechische System” mit den vielen kleinen Löchern schon vor sehr vielen Jahren bei einem in Deutschland industriell hergestellten Filter. (Nachtrag, siehe weiter unten bei Dohse) Jedenfalls kenne ich es schon sehr, sehr lange. Da war die Tschechoslowakei noch viele Jahre hinter dem „Eisernen Vorhang”. Und da ich es nicht umständlich mag wenn es einfacher geht hier eine kurze Beschreibung von Steigrohren wie ich sie bereits vor 1970 verwendet habe.
Am Anfang meiner Basteleien als Zoohändler habe ich meistens nur 16er und 20er PVC-Rohre für „Wasserleitungen” verwendet. Da in ein 20er Rohr kein normaler Ausströmer hinein geht und ich zudem damals der irrigen Meinung war, daß man den Ausströmer in so was ähnlichem wie einem unten offenen Trichter plazieren muß damit das Rohr richtig Wasser fördert habe ich an ein 20er Rohr mittels eines umgedrehten Klavierunterlegers ein 50mm-Rohr mit 5-7cm Länge angebracht, da kam der Ausströmer hinein - das war unten. Oben war das gleiche noch ein mal. Da wurde dann im 50er Rohrstück ein 16er Rohr als Wasserauslauf Richtung Aquarium eingeklebt. Eternit-80er-Filter_ThIm Foto links kann man auf der rechten Seite das Oberteil so einer Vorrichtung erkennen. Das Bild dürfte Anfang der 70er aufgenommen sein. Das war ein ausrangiertes selbstgeklebtes 80er Eternitaquarium aus unserem ersten Laden mit angebautem Filter. Den hatten alle Becken. Etwas später habe ich die untere „Konstruktion” dann gegen eine PVC-Rohrreduzierung (eine Art Trichter) ausgetauscht und das Rohr oben direkt ins Aquarium geleitet. Auch ging die Luftleitung dann durch die Reduzierung. Da hatte ich aber immer noch 20er Rohre. Der direkte Einlauf war auf 16mm reduziert.
Diesen Absatz nur zur Erklärung der Anfänge, heute mache ich es nicht mehr so umständlich.


Schaumstoffilter_groß_mit_Steigrohren_ThSeitdem wir hier in Grünenbaindt sind (1977) mache ich es einfacher. In ein 25er Rohr kommt unten ein Ausströmer hinein, die Zuleitung geht durch den 25er-Winkel oben durch und fertig. Sollte jemand „meinen” daß so eine Vorrichtung nicht richtig Wasser fördert weil ja der Ausströmer im Rohr ist und somit das Wasser nicht ungehindert fließen kann - einfach ausprobieren.
Übrigens: Man sollte sich nicht dadurch irritieren lassen wie weit manche Röhrchen „Wasser spucken” können, sondern die tatsächlich geförderte Wassermenge messen. lachen-transp
Als Ausströmer muß man solche nehmen durch die man ganz leicht durchblasen kann. Je weniger Widerstand, desto besser. Ausprobieren, wenn sie verstopft sind kann man sie abreiben, oder kurz in Säure, Essig oder Entkalkungsmittel legen. Dann halten sie wieder ein Weile. Besser gleich mehrere kaufen, sie sind nicht so teuer. Die Steigrohre funktionieren natürlich auch ohne Schaumstoffpatronen, ich habe momentan aber nur so ein Foto. (Werden noch Fotos kommen)
Wenn man nicht extrem viel Wasser braucht geht das auch mit 16er Rohr und Luftröhrchen, ohne Ausströmer. Ich habe diese Methode immer „blub-blub” genannt. Im Gegensatz zu einem Steigrohr mit Ausströmer. Es ist nicht so einfach zu glauben was diese dünnen Röhrchen für Wasser fördern!
Warum ich „Steigrohr” und nicht „Luftheber” schreibe? Ganz einfach: Den Ausdruck „Steigrohr” gibt es schon sehr lange. So wurden die Dinger die das Wasser zurück in’s Aquarium befördern schon von Hans Frey in dem Buch „Das Aquarium von A bis Z” genannt. Mein Buch ist die zweite Auflage und von 1959. Warum soll ich also einen neuen Ausdruck verwenden wenn es schon lange einen alten gibt.  zwinkern-transp_grau

Ergänzung: Die Ausströmermethode hat auch Nachteile - sie erhöht bei größerer Anzahl die Luftfeuchtigkeit enorm. Und ist natürlich für Aquarien mit Pflanzen nicht geeignet, da durch den Ausströmer die Kohlensäure ausgeblasen wird. Andererseits kommt aber enorm viel Sauerstoff in die Aquarien. Manchmal muß man halt doch das eigene Hirn einschalten und abwägen was man eigentlich haben will!
Es ist schon paradox: Der Eine hängt extra eine Flasche mit CO2 an sein Aquarium und der Andere bläst die Kohlensäure mit einem Ausströmer wieder heraus.
Um es kurz zu machen: Steigrohre mit Ausströmer - oder „tschechische” Luftheber - sind nur für überbesetzte Aufzucht- oder Verkaufsaquarien oder ähnliche Behälter geeignet. Wenn Jemand in einem Wohnzimmeraquarium Wert auf Pflanzen legt sind sie höflich ausgedrückt ein „Kunstfehler”, auf gut deutsch ziemlich dümmlich, auf bayrisch schon sau...

oben


„Deutscher” Luftheber, das erste industriell gefertigte Modell der Firma Hobby, oder Dohse
Noch ein mal „Tschechischer Luftheber”. Ich finde es nicht so gut wenn man eine „Erfindung” oder wie immer man das nennen mag den falschen Leuten zuschreibt. Deshalb diese Klarstellung:
Ab ca. 1970 hat die Fa. Dohse einen kleinen Filter mit dem Namen „Gully” vertrieben der mit lauter kleinen Löchern funktioniert hat. Da war ein  dünneres Rohr in ein etwas dickeres eingeklemmt. In dem dünneren - ca. 12mm - waren an einem Ende lauter kleine Löcher. Die Luft wurde zwischen den beiden Rohren nach unten geleitet und gelangte durch die kleinen Löcher in das dünnere Rohr, dieses dünnere Rohr war das „Steigrohr” oder von mir aus auch der „Luftheber” :-). Das hat genauso funktioniert wie die heutigen „Tschechischen Luftheber”. Es gibt dieses Prinzip also schon sehr lange. Somit hat es mit den Tschechen nichts zu tun, die haben es höchstens nachgebaut. Aber nicht erfunden. Erfinden tut es bekanntlich immer der erste! Und das war Dohse - ein Deutscher!
Das nur der Ordnung halber, da sollte man sich an die Tatsachen halten! Das hier ist somit keine Bosheit oder gar irgend etwas mit „national”, sondern eine ganz simple Wahrheit!
Hier sind einige Fotos des neuen Hobby-Gully. Das System ist etwas abgeändert worden, ist im Prinzip aber immer noch gleich.
 

Hobby_Gully_alles_ThHobby_Gully_Einsatz_Th

Reihe oben: Links der komplette Filter, das komplette Teil vorne kommt in den Kies, hinten sind Patronen mit Torf oder Kohle. Man kann den Filter aber auch nach eigenem Belieben füllen. In der Mitte der Filter mit dem  Einsatz.

Hobby_Gully_Foerderpumpe_1_ThDas Steigrohr

 

 



Hobby_Gully_Foerderpumpe_2_ThDas Steigrohr auseinander genommen.
Die Luft geht oben (rechts) zwischen den beiden Rohren nach unten. Unten geht sie durch das geriffelte Kunststoffteil in das dünnere Rohr und strömt nach oben - fertig. Früher war da kein Kunststoffteil mit Riffelung, sondern das dünnere Rohr war aufgeweitet und hatte Löcher. Werde versuchen so ein altes Teil aufzutreiben und es fotografieren.

Hobby_Gully_Foerderpumpenteile_ThHier die beiden wichtigsten Teile des Filters. Links das geriffelte Kunststoffteil, er ersetzt sozusagen den Ausströmer oder die vielen Löcher in dem dünneren Rohr. Es ist innen hohl, da läuft das gefilterte Wasser nach oben durch.
An dem rechten Teil wird die Luft angeschlossen und es sorgt dafür daß die Luft zwischen den beiden Rohren nach unten geleitet wird.



Hobby_Gully_Foerderpumpe_unten_ThDas Kunststoffteil in Großaufnahme. Außen das dickere Rohr. Das dünnere Rohr wird über die Riffelung des Stöpsels geschoben. In der Mitte geht die Luft aus dem Zwischenraum dickes Rohr - dünnes Rohr ins dünnere Rohr und steigt nach oben. In diesem Fall ist rechts oben.
Das ist eine einfache und trotzdem raffinierte Sache, es funktioniert gut!

Ob ich das verständlich genug erklärt habe? lachen-transp


Nachsatz: Eigentlich ist die Beschreibung dieses kleinen Filters in der Bastelkiste falsch. Es geht hier aber nicht um den Filter als solches, sondern um das Förderprinzip.

oben


Alte hartgewordene Sauger entfernen
Sauger_alter_abschneinden_1_ThSauger_alter_abgeschnitten_1_ThSauger_alter_abgeschnitten_2_Th






Alte Sauger werden leider früher oder später hart und halten dann nicht mehr richtig. Zwar kann man sie nachkaufen, versucht man aber die harten Sauger mit Gewalt abzuziehen so bricht oft der Nippel ab. Einfacher oder zumindest sicherer geht es mit einer stabilen Schere. Zuerst den Sauger möglichst weit vom Nippel abschneiden, also knapp am Sauger selber. Schneidet man zu nah am Nippel, so könnte man ihn eventuell mit abzwicken. Den verbliebenen „Ring” muß man mit der Spitze der Schere durchtrennen, dann kann man ihn herunter nehmen.
Wenn man die harten Sauger in heißes Wasser taucht werden sie meistens auch wieder weich, die Methode mit der Schere ist mir aber lieber - sie ist schneller. Und man bekommt nicht so heiße Finger!

oben


Wasserwechselbehälter
Wenn man „nur” ein oder zwei Aquarien hat ist das Wasser wechseln, speziell wenn die Becken nicht so groß sind eine einfache Sache. Bei ganz kleinen geht das sogar mit einem Eimer.
Wasserwechselbehaelter_1_ThWill man aber speziell bei mehreren oder größeren Behältern mehr Komfort, so muß man sich etwas einfallen lassen.
Saugt man das Wasser nur mit einem langen Schlauch aus dem Aquarium und leitet den Schlauch dann in die Toilette oder zum Fenster hinaus oder wohin auch immer, so muß man immer aufpassen daß man nicht versehentlich irgendwelches Getier mit absaugt. Auch ist ein langer dünner Schlauch immer irgendwo verstopft.
Langer Rede kurzer Sinn, es ist irgendwie nicht das Gelbe vom Ei.
Zwar hat mein neuer Aquarienraum (alter Zuchtraum) einen Ablauf und auch ein gutes Gefälle, somit könnte ich das Wasser einfach auf den Boden laufen lassen und gut. Da das aber immer eine sehr große nasse Fläche ergibt erhöht sich dadurch die Luftfeuchtigkeit enorm und es dauert lange bis der Boden wieder richtig trocken ist (früher war eh alles patschnaß, da war das egal). So habe ich mir das mit dem Wasserwechselbehälter ausgedacht. Zuerst wollte ich ihn auf eine Holzplatte mit 4 Rädern stellen. Stabile große Räder hatte ich mir schon besorgt, zwei davon lenkbar. Es hat sich aber herausgestellt, daß das gar nicht notwendig ist. Jetzt stelle ich ihn auf einen umgedrehten Kunststoffkorb, den kann man samt Behälter leicht verschieben. So geht es jetzt sehr gut, der Behälter steht etwas erhöht und das Wasser läuft zügig ab. Den Ablauf leite ich in den Gully am Boden.
Foto oben: Der Schlauch wird zusammengerollt im Behälter verstaut.

Wasserwechselbehaelter_3_ThWasserwechselbehaelter_2_ThDer Behälter beim Wasser wechseln. In diesem Fall läuft das Wasser mit einem dünnen Schlauch mit Schwamm aus einem Becken mit kleinen Garnelen, der Schwamm deshalb damit keine kleinen Garnelen mit abgesaugt werden.
Rechts kann man sehen wie die Verschraubung angebracht ist.

Der Behälter wurde früher für etwas anderes verwendet, daher die Löcher oben. Da unten auch ein Loch war mußte zuerst das Loch zugeklebt werden, da ist jetzt die Verschraubung angebracht.

Wasserwechselbehaelter_4_ThHier ist alles verräumt, der Kasten stört nicht und ist trotzdem schnell griffbereit.

Natürlich kann man als Behälter jede Wanne oder auch Tonne nehmen. Wenn man keinen geeigneten Ablauf hat so kann man auch eine Pumpe mit Schwimmerschalter in eine Tonne oder so geben und das Wasser irgend wohin pumpen. Da muß man halt überlegen was am einfachsten ist.

Nachtrag 2013:
Das Wasser aus dem Wohnzimmeraquarium lasse ich direkt mit dem dicken Schlauch auf die Terrasse laufen. Der Schlauch wird mit einem feinen Absaugfilter einfach im Aquarium eingehängt.
oben


Ausströmer, verschiedene Modelle für verschiedene Anforderungen
Ausstroemer_ThHier eine kleine Auswahl von verschiedenen Ausströmern.
In der oberen Reihe drei sogenannte Sinterbronze-„Ausströmer”. Beschreibung weiter unten.
Dann ein sehr feiner Keramikausströmer. Auch weiter unten.

Darunter links ein größerer Ausströmer feiner bis mittlerer Perlung. Gut aber nicht ganz billig. Die vier kleinen runden rechts sind alle ziemlich gleich. Sie sind alle recht grob und benötigen wenig Gegendruck, man kann also mehr Ausströmer an einer Luftpumpe betreiben als bei feinen Ausströmern mit mehr Gegendruck. Wie z.B. den Keramikausströmern. Gegendruck kontrollieren -> durchblasen.

Keramikausströmer, sehr fein
Keramikausstroemer_ThDiese kann man recht gut auch für Ozon verwenden. Sehr feine Ausströmer verstopfen nicht nur durch Kalk von außen bei Kontakt Luft mit hartem Wasser - sondern auch durch Staub aus der Luft von innen. (Deshalb baut man einen feinen Luftfilter vor die Luftpumpe oder den Kompressor). Diese Keramikausströmer kann man deshalb ausglühen. Aber vorsichtig, bei mir sind sie dann gerne „zerbröselt”. Auch werden die Endkappen schnell undicht. Die nimmt man natürlich vor dem ausglühen ab :-) !Ansonsten aber sehr gute feine Ausströmer, sind mir lieber als welche aus Holz.


„Ausströmer” aus Sinterbronze
Sinterbronze_Luftfilter_ThDas sind eigentlich keine „Ausströmer” im Sinne der Aquaristik. Diese Dinger kommen aus der Industrie und werden als kleine Luftfilter bei Hydraulikanlagen verwendet. Da sie dabei höhere Temperaturen aushalten müssen sind sie aus Metall. Genau aus einer  gesinterten Bronze, möglicherweise mit noch anderen Zusätzen.  Zwar kenne ich diese Dinger schon recht lange - angefreundet habe ich mich mit ihnen allerdings nie. Sie haben den Vorteil recht grob zu sein und somit ziemlich lange zu halten. Oder anders, es dauert recht lange, bis sie verstopfen. Andererseits sind sie aus  Metall, zwar aus anscheinend unbedenklichem - aber trotzdem... Außerdem gefällt mir die Geschichte mit dem Gewinde nicht. Der Anschluß ist immer recht klobig. Außer bei dem kleinen rechts außen, da kann man ein 5mm Röhrchen einklemmen.
Genaugenommen haben sie aber gar keinen Vorteil! Es gibt grobe Ausströmer für billiges Geld zu kaufen, die den selben Zweck erfüllen und mit Sicherheit unbedenklich sind! Man kann sie genauso mit Säure reinigen oder auch die Oberfläche abkratzen und da sie billiger sind, kann man sie auch wegwerfen. Man muß halt beim Kauf darauf achten, daß man ganz leicht durchblasen kann.

PVC-Rohr_VA_Sieb_Ausstroemer_1_ThPVC-Rohr_VA_Sieb_Ausstroemer_2_ThHier eine alte Spielerei. Das ist ein Stück 20mm-PVC-Rohr mit Deckel unten und feinem VA-Sieb auf der anderen Seite. Das Sieb ist zwischen ein Rohr mit dünnerem Durchmesser eingeklebt.
Grob geperlt und lange gehalten haben die Dinger ja - das war aber auch schon alles.


Deutscher Miniausströmer oder „Deutsches Mini-Steigrohr”
4mm_Ausstroemerrohr_ThHier wird es schon besser. Das ist eine genauso einfache wie gute Sache für dünnere Steigrohre. Also z.B. 16er-PVC-Rohre.
Die Herstellung ist recht einfach: Man nimmt ein 5mm Luftröhrchen, einen ganz feinen Bohrer mit ca. einem Millimeter und bohrt ca. 12 oder auch mehr Löcher in das Luftrohr. Zwar gibt es solche Minibohrmaschinen heute auch beim Billigheimer, wenn man keine hat kann man die Löcher aber auch mit einer glühenden Nadel oder auch mit einem Draht in das Röhrchen bekommen.
Verschlossen wird das Rohrende dann mit Tangit. Geht wahrscheinlich auch mit Uhu, habe aber eher Tangit als Uhu. Diese Dinger sind in 16mm-Steigrohren gar nicht so schlecht.

oben


Futterrohr, ein kleines Hilfsmittel um scheue Bodenfische zu füttern.
Futterrohr_ThDa in diesem Aquarium einige recht alte Schachbrettschmerlen, Botia  sidthimunki (neu: Yasuhikotakia sidthimunki) und über 40  kleine Corydoras (hastatus,  pygmaeus und habrosus) sind, die bei einer normalen Oberflächenfütterung nicht genug abbekommen, verwende ich hier öfter ein „Futterrohr”. So kann man auch feines Granulatfutter gezielt bis auf den Boden bekommen. Geht gut. Zwar kann man solche Fische im allgemeinen auch mit Tabletten füttern, dabei entsteht aber sehr viel „Staub” und deshalb nehme ich lieber feineres gutes Granulatfutter.

Das Futterrohr besteht aus einem Plexirohr mit 65cm Länge und 25mm Durchmesser. Auf der anderen - oberen - Seite habe ich es gut warm gemacht und etwas geweitet, es entstand eine Art Trichter. So kann man das Futter besser einfüllen.

oben


Fischfangreuse
Reuse_1_Th
Ein nützliches Teil, welches zudem noch sehr einfach herzustellen ist:
Man nimmt eine Kunststoffflasche für Mineralwasser oder ähnliches, sägt oder schneidet sie so ab, daß das Teil mit der Verschraubung etwas kürzer ist, steckt die Seite mit der Verschraubung in die andere Seite und fertig!
Damit die sehr leichte „Reuse” auch unten bleibt sollte man einige Steinchen oder - wie hier - ein VA-Stäbchen in die Reuse geben. Als Köder kommt eine Futtertablette dazu. Bleibt die Reuse unbeaufsichtigt über Nacht im Aquarium sind einige Löcher zu bohren, damit die gefangenen Fische genug Sauerstoff bekommen. Will man nur z.B. kleine Schnecken - oder nur ganz kleine junge Garnelen fangen, so kann man die Verschraubung drauf lassen und nur ein entsprechend großes/kleines Loch bohren.
Ganz bequeme Leute können die Reuse mit einem dünnen Strick versehen, dann kann man die Beute mit trockenen Händen an Land hieven.

oben


Ein Rohr mit Gaze zur Verteilung von Düngemitteln
Duengering_333Wenn man „losen” Dünger ins Aquarium gibt, so verteilt er sich nicht automatisch im ganzen Aquarium. Entweder man wirbelt ihn im Becken herum - man rührt um - oder man löst ihn vorher in Wasser auf und gibt dann die Lösung ins Aquarium. Ich hatte von früher ein kurzes mit feinem VA-Gewebe beklebtes Rohr. Das habe ich an zwei Seiten durchgebohrt, in die Löcher kam ein am Ende umgebogener VA-Stab hinein, der wird nun auf der Mittelstrebe des Aquariums eingehakt und fertig. 
Die Düngemittel werden einfach in diesen „Topf” gegeben, da lösen sie sich langsam auf und werden durch die Strömung im ganzen Aquarium verteilt. Ist - wenn man es ein mal hat - doch recht praktisch.
TIP:
Wenn man kein Plexirohr hat, so könnte man eventuell ein Artemiasieb nehmen. Als nichtrostender Stab kämen Schaschlickspieß oder Stricknadel in Frage. Wenn das Sieb nicht bis ins Wasser reicht, Stab abwinkeln.

oben


Ein Futterring der etwas anderen Art
Futterring_333Füttert man Granulat- oder Trockenfutter, so treibt dieses auf der ganzen Wasseroberfläche umher. Einen Oberflächenabsauger muss man während der Fütterung abschalten. Will man das nicht, so kann man einen Futterring verwenden. Die käuflichen haben mir noch nie so recht gefallen. Wenn man sie nicht jedes mal wieder auf der ganzen Oberfläche suchen will, muß man sie anbinden.
Bei meinem Wohnzimmeraquarium läuft seit einiger Zeit auch ein Oberflächenabsauger. Deshalb habe ich ein kurzes Plexirohr zum Futterring umfunktioniert.
Die Bauanleitung ist sehr simpel: Auf einer Seite ein Loch bohren, VA-Stab einschieben und fertig. Damit der VA-Stab auch richtig hält, habe ich ihn am Ende etwas eingesägt und mit Agrifix eingeklebt. In diesem Fall ist er so schwer, daß das Rohr stabil auf der Mittelstrebe aufliegt. Man kann es natürlich auch so machen wie oben auf dem Foto vom Düngerohr.
Bei diesem Rohrstück musste ich noch vorhandene Löcher zukleben, dieser Rohrdurchmesser ist in „meinem Lager” Mangelware.
Daß das Rohr bis unter den Wasserspiegel reichen muß, ist doch hoffentlich klar?  zwinkern-transp_grau
Bitte beachten; füttert man mit so einem Rohr Flockenfutter, so bleiben einzelne Flocken eventuell oberhalb der Wasserlinie kleben und vergammeln. In so einem Fall muss das Rohr nach jedem füttern unter Wasser gespült werden! Das Rohr sollte immer blitzblank sein!

oben


Ein „Durchlauferhitzer” im Eigenbau
Durchlaufheizung_Oberteil_333Da die Temperatur der im Erdgeschoß stehenden Wassertanks - 2 x 800 Liter - speziell im Winter für einen größeren Wasserwechsel zu niedrig ist, habe ich eine Art Tauchsieder gekauft. Das Gerät hat 2500 Watt Leistung, ist regelbar und kann - noch - an eine normale 220 V-Steckdose angeschlossen werden. Zwar stimmt die Temperatur nicht mit dem am Regler eingestellten Wert überein, das macht aber nichts. Wichtiger ist, daß das Gerät von alleine abschaltet. Für die Montage hatte ich noch eine alte Plexisäule. Die einzige Schwierigkeit war eigentlich das sehr große Gewinde - 1 1/2 Zoll - des Tauchsieders. Das Problem hat der Nachbar gelöst, er hat so einen Gewindeschneider organisiert. Da die Pumpe zum hochpumpen des Durchlaufheizung_total_222hWassers relativ schwach ist, reichen die 2500 Watt aus, um das Wasser nach dem Wechsel auf 22-23° zu bringen. Sollte das Wasser trotzdem zu kalt sein, kann man den Tauchsieder auch im Umlauf betreiben.

Ob es nach deutschen Recht erlaubt ist, so ein Gerät selber zu bauen weiß ich nicht. Heutzutage braucht man ja bald einen Elektriker um eine Glühbirne zu wechseln. Also übernehme ich hiermit keine Verantwortung für einen eventuellen Nachbau!

Nachtrag Mai 2014:
Leider ist die Heizspirale inzwischen ziemlich verrostet, es ist also mit der Qualität des Materials nicht so weit her. Werde mir einen neuen Heizstab besorgen müssen. Hoffentlich ist der dann besser!
Nachtrag November 2014:
Inzwischen habe ich einen sehr guten Heizstab aus Edelstahl. Den Thermostat musste ich leider selber mit einbauen. Es funktioniert aber alles recht gut, schon einige Monate!

oben


Eine Düngelanze oder auch Düngerohr

Düngelanze_gefroren_400


Näheres steht HIER bei der Düngung der Wasserpflanzen.

oben


Juli 2007 angefangen
Letzte Änderung: November 2014
 

© 2006 - 2017  Uwe J. Splett, www.afizucht.de