Logo_143
Horn_150mr

 

Bastelkiste 1

Spektrum

 

Hier sind alle möglichen Vorschläge zum Basteln.
Vorrichtungen, die das Aquarianerleben einfacher machen sollen. Oder auch nur ganz einfache Tipps und Utensilien für Aquarianer.

line

 

Schauen Sie vielleicht auch unter Zucht-Utensilien, das überschneidet sich mitunter etwas.

Bastelkiste: In meiner Jugend hatte ich eine ca. 60x40x30 große Holzkiste mit Deckel, in der ich meine „Schätze” aufbewahrt habe. Da war alles mögliche drin: Rohre, Schläuche, Einzelteile von Luft-Pumpen (Kreiselpumpen gab es noch nicht!), Filtern usw. , Kleber, Messer, Säge und Schere. Mit einer Schere habe ich früher Löcher in Kunststoff gebohrt! Da war nichts mit Akkuschrauber und so! Da war das basteln mühsamer!

Abdeckscheiben aus Kunststoff
Aquarienpumpe, defekte Turbine
Aquarienscheiben reinigen, mit Klinge oder Magnet
Bambusrohr auf Glasplatte, nicht sehr elegant, hält aber
Beschwerungen, VA-Teile zum beschweren
Brummen von Luftpumpen reduzieren, so kann man jede Luftpumpe leise bekommen
Eheimtopf, alter, kann man immer gebrauchen
Filtereinsatz aus PE, ein Versuch. Das ist ein Link auf die Seite Filtermodelle, Filtereinsatz aus PE
Fugi, ein sehr gutes Werkzeug für die Arbeit mit Silikon
Fräswerkzeuge, selbergebaute
Glasschleifpapier, für normale Bandschleifmaschine
Glas schneiden, ein Grundkurs, auch für große Löcher,
„Glasschneider” für Glasstäbe
Glaskugeln, zum reinigen von schlecht zugänglichen Behältern
Glasschaber, kleine Geräte, um Lack oder Silikon von Scheiben abzukratzen
Kaffeelöffel, ein Löffel für alles
Kautexflaschen, man kann sie für alles mögliche verwenden
Kohlensäure-Reaktor, ein Reaktor für richtig viel Kohlensäure
Kunststoff schweißen, Gerät zum schweißen oder heften von Kunststoffen
Lackmalstifte, schreiben gut auf Glas, kann man auch gut abkratzen
Löcher in Schaumstoff bohren
Luftfilter für Seitenkanalgebläse, zwei Luftfilter für große Lufterzeuger
Luftfilter für z.B. eine Wisa
Lufthähne
Rohrhalte-Clips
Schaumstoff schneiden, schneiden von größeren Schaumstoffteilen
Schlauchschelle aus Gummiringen, eine einfache und gute Methode einen Schlauch zu befestigen
Schraubklemmen zum Kleben von Aquarien
Schlauchquerschnitt vergrößern, wie man die Leistung, bzw. die Standzeit von Topf-Außenfiltern erhöhen kann
Silikondichtung, eine selbstgemachte Dichtung aus Silikon, der Link geht zu Silikondichtung bei den Plexisäulen
Silikonpistolen, für Silikonkartuschen
Stahlfedern zum Rohre biegen
Stahlwolle, oder Stahlwatte, Kalkränder entfernen
Strömungsbremse
Wasserfest verleimte Mehrschichtplatten, doch nicht so gut!
Wisa feinjustieren, die genaue Einstellung von einer Wisa-300
VA-Draht, ein Draht für alle Fälle

 

Abdeckscheiben aus Kunststoff
Abdeck_Scheibe_Plexi_ThWenn man kein Glas als Abdeckscheiben nehmen will, kann man auch Kunststoff nehmen. Man muß aber bedenken, daß fast jeder Kunststoff Wasser aufnimmt. Acryl sogar ziemlich viel. Das Ergebnis sind dann Scheiben, die sich auf der Unterseite ausdehnen und sich somit biegen. Da helfen auch keine senkrechten Verstärkungen (ausprobiert). Besser nimmt man Kunststoff wie er für Duschkabinen verwendet wird, der nimmt kein Wasser auf. Man kann solche Platten im Baumarkt kaufen. Sogenanntes „Bastelglas” ist auch gut geeignet.

 

oben


Aquariumpumpe, defekte Turbine
Turbine_Eheim_1060_ThDas ist eine aufgeplatzte Turbine von einem Eheim 1060, die zu lange mit sehr weichem Wasser gelaufen ist. Der Eheim 1060 ist eine sehr gute Pumpe mit zwei wesentlichen Vorzügen. Es gibt eine Niedervolt-Version und er hat viel Druck, somit kann man auch Wasser hoch pumpen. Ich habe dieses Modell dazu genommen, um Zuchtansetzwasser in die Becken zu pumpen. Diese Pumpen sind nie im Dauerbetrieb gelaufen, sondern wie gesagt nur zum Zuchtbecken auffüllen. Wenn das Wasser sehr weich ist (um 20µs oder darunter) platzen nach einer gewissen Zeit die Magnete auf. Das hat verschieden lagen gedauert. Aber ewig hat keins gehalten.

oben


Beschwerungen
VA_Teile_zum_beschweren_ThManchmal braucht man ein Teil, um irgend etwas am Auftrieb zu hindern. Seien es Gurkenscheiben, (von denen ich übrigens sehr wenig halte, sie belasten das Wasser unnötig, besser ist Blattspinat) oder eben Laichgitter aus Fußmatten/Abstreifern. Dafür habe ich veschiedene VA-Teile gehabt, die ich vor ewigen Zeiten beim Schrott mitgenommen habe. Der Rostansatz hat nie geschadet, selbst in extrem weichen Wasser nicht. Hier eine Auswahl. Ich habe auch größere Teile, die kann man alle brauchen. Die Großen auch zum vorübergehenden Beschweren von kleineren Wurzeln.

 

 

oben


Eheimtopf, alter
Eheimtopf_alter_ThDas ist ein alter Eheimtopf. Kein uralter, die hatten oben Rändelschrauben. So einen Topf kann man immer gebrauchen. Er geht als Zwischenfilter für Kohle oder Torf oder sonstwas. Bei mir lief das Zuchtansetzwasser hindurch. Er war mit Perlonwatte ziemlich fest gestopft und hat jahrelang dafür gesorgt, daß keine Torfpartikel in den Zuchtaquarien gelandet sind.
Das Material läßt sich mit Acrifix sehr gut kleben. So kann man Stutzen mit größerem Durchmesser anbringen. Wenn ich als Aquarianer so ein Ding bekommen könnte würde ich es sofort nehmen.
Auch mit „Schlauchschelle aus Gummiringen”

 

oben


Fugi
Fugi_ThFugi_Text_ThDas ist ein Universalwerkzeug für die Arbeiten mit Silikon. Zum Aquarium kleben, ausbessern usw. Man nimmt die verschiedenen Teile um Kanten und Ecken sauber abzustreifen. Man kann es auch gut beim Fliesen verlegen gebrauchen. Ich habe es beim Versteigerer gekauft. Es gibt zumindest zwei verschiedene Varianten. Das ist die mit mehreren Teilen. Die andere hat weniger Teile.
Man muß beachten daß zumindest gutes Silikon an dem Material bedingt kleben bleibt. Es ist also besser die Teile nach dem arbeiten sofort gründlich zu reinigen. Bei PE ist das besser, da kann man das ausgehärtete Silikon immer komplett abziehen.
Ansonsten habe ich zu diesem eigentlich sehr guten Gerät eine etwas zwiespältige Meinung. Wenn es auf optische Sauberkeit nicht unbedingt ankommt, kann man die Silikonfugen bei Aquarien auch mit dem Finger glattstreichen, das geht fast besser - oder ich bin es eben so gewohnt. Ohne Pril oder sonstige Zusätze! Man muß sich vorher nur die Fingernägel sehr kurz schneiden. Die „Silikonfinger” werden dann an einem alten Handtuch gereinigt. Frisches Silikon bekommt man von den Fingern sehr gut weg.
Nachtrag 2012:
Inzwischen gibt es so ähnliche Teile auch bei den Billigheimern für wenig Geld.

oben


Fräswerkzeuge
Fraeswerkzeuge_ThAustauscherbau, Plexiglas,
Diese Werkzeuge habe ich zum Bau von Austauschern verwendet. Mit dem Teil links kann man eine leichte Vertiefung in eine kleine Plexiplatte fräsen in die dann ein VA-Sieb als Harzfänger eingeklebt werden kann. Die Mitte der Platte muß danach herausgebohrt werden. Das habe ich aber schon lange nicht mehr gemacht. Das rechte Teil ist recht gut, es ist dazu da um eine Nut in eine Platte zu fräsen. In diese Nut kommt dann das Plexirohr. So kann man es leichter kleben und die Verklebung ist stabiler. Solche Zentrierfräser gibt es heute um Löcher in Fliesen zu bohren.

oben


Glaskugeln
Glaskugeln_Thsolche Glaskugeln nimmt man um Flaschen, Erlenmayerkolben und ähnliche Behälter, wo man innen nicht gut hineinkommt zu reinigen. Es hat auch schon Leute gegeben, die sie als eine Art Laichgitter genommen haben. Da sind aber richtige Laichgitter bedeutend besser. Auch besser als Tonkugeln.

Wenn man keine Glaskugeln hat - oder sie nicht findet - und z.B. eine schon länger benutzte Teekanne aus VA reinigen will, so geht das mit kleinen Kieselsteinen fast besser. Noch besser geht es mit Wasserstoffperoxid, habe 35%ige genommen.
Es geht auch mit Backpulver.

oben


Glasschaber
Glasschaber_alle_ThEinige professionelle Glasschaber. Man kann natürlich auch Glasschaber für Glaskochfelder nehmen. Der in der Mitte ist mein Lieblingsschaber, da man ihn mit einer Hand handhaben kann. Er ist auch gut zum Silikon von Glas abschaben. Der mit dem grünen Griff ist für die Grobarbeit beim Silikon entfernen hervorragend geeignet. Wenn man ein altes Aquarium auseinanderschneidet, muß man vor dem neu verkleben alle Silikonreste sauber entfernen. Das ist damit gemeint.

 

oben


Glasschleifpapier für Bandschleifmaschinen
Glasschleifbaender_ThDas sind Glasschleifbänder die in jede normale Schleifmaschine für 10cm breite Bänder passen. Sie haben 80er und 100er Korn.
Mit solchen Bändern habe ich alle Scheiben für die Aquarien für unsere Anlage geschliffen! Es waren insgesamt einige Kilometer Kanten! Wenn man die Schleifmaschine in eine Hobelbank oder eine Werkbank einklemmt geht das recht gut. Es wird zwar nicht so sauber wie bei industriell gefertigten Aquarien, aber es sieht ordentlich aus. Wenn man unbedingt will, kann man mit feinerem Korn und zum Schluß mit einem Polierband das Ergebnis verbessern. Das habe ich aber nur bei den ersten Aquarien gemacht. Später habe ich nur noch 80er Korn genommen.
Hier ist eine Foto vom Glas schleifen.
Die Bänder gibt es bei Asre.
Das ist die direkte Seite: http://www.asre.de/ArtikelListe.do?pager.offset=190

oben


Strömungsbremse
Stroemungsbremse_ThDas sind zwei „Strömungsbremsen”. Eine S. nimmt man, wenn man zwar den Wasserdurchsatz eines Filters erhalten, jedoch die Strömung vermindern will. Das Prinzip ist ganz einfach, man vergrößert nur den Querschnitt des Auslaufs. Wie man das macht ist letztlich egal. Es geht auch mit übereinander geschobenen Schläuchen.
Das Modell links habe ich in der Anlage verwendet, damit es die jungen Fische nicht so sehr herumgewirbelt hat, sie aber trotzdem genug Sauerstoff bekommen habenStroemungsbremse_an_Diffusor_Th.
Das Bild rechts ist etwa von 1975, das ist eine Strömungsbremse an einem Eheimdiffusor, die Luftzufuhr habe ich wegen der Kohlensäure/Pflanzen bzw. Sauerstoff/Fische Morgens ab- und Abends wieder aufgedreht. Die Bartalgen kamen in diesem Fall eindeutig von Lavagestein und Lavabodengrund. Man kann das reproduzieren.

oben


Luftfilter für Wisa
Wisa_mit_Luftfilter_ThHier ein Luftfilter für eine Wisa. Original tut man oben in die Wisa etwas Verbandwatte hinein. Verbandwatte filtert Luft besser als Perlonwatte, sie ist feiner. Mir war das Volumen immer zu klein, so habe ich meistens einen Stöpsel mit 4mm-Rohr in das Loch bei der Wisa gesteckt, einen Schlauch dazwischen und ans andere Ende ein ca. 20mm-Rohr mit Watte. Auf dem Foto habe ich auf der anderen Seite einen Filter für Heizöl angebracht, geht auch. Kleine Benzinleitungsfilter gehen auch.


 

oben


Wisa feinjustieren:
Wisa_300_offen_ThNailHier wird es etwas komplizierter. Es geht um die Feinjustierung bei einer Wisa 300. Damit die Pumpe speziell nach dem Auswechseln der Membrane und der Ventile nicht brummt oder besser klirrt, kann man den Schwingarm justieren. Im Vordergrund sind zwei versenkte Schrauben, sie sind grün gekennzeichnet. Wenn man die drei Schrauben im Vordergrund (dunkelblau) etwas lockert, kann man an den grünen Schrauben den Schwingarm verstellen. Lassen Sie möglichst die Finger von den anderen 8 Schrauben (rot), denn dann kann es möglicherweise länger dauern, bis die Pumpe wieder ruhig läuft! Der Arm darf nicht den Anker berühren und die Abstände der Aussparungen (Abstand Anker - Arm) müssen überall gleich sein (hellblau). Vielleicht müssen Sie etwas probieren, aber es geht bestimmt.

 

oben


Brummen von Luftpumpen reduzieren:
Wenn wir hier schon bei Luftpumpen sind: Wahrscheinlich hat Sie das Gebrumm auch schon mal genervt. Zuerst muß man feststellen, wodurch das Geräusch verursacht wird, also woher es kommt. Es muß nämlich nicht unbedingt die Pumpe selber sein. Es ist sehr oft der Gegenstand, auf dem die Pumpe steht. Er schwingt mit und wirkt so als Resonanzkörper. Es gibt verschiedene Methoden das Geräusch zu dämpfen, die effektivste ist natürlich die Pumpe in ein Nebenzimmer zu verbannen. Geht aber eher selten. Eine sehr gute machbare Methode ist die, daß man die Pumpe an Gummi aufhängt. Dazu nimmt man ein Holzbrettchen auf das die Pumpe gut drauf paßt, bohrt in die 4 Ecken ein Loch und steckt da je einen Weckgummi hindurch. Dann hängt man das Ganze auf. Fertig. Das war bei mir die einzige Methode in einem Zimmer mit Wisa schlafen zu können. Vorher hatte ich sie jede Nacht etwas auf ihrer Unterlage verrückt, das hat zeitweise geholfen. Aber irgendwann ging dann das Gebrumm wieder los. Da hat nicht die Wisa gebrummt, sondern das ganze Oberteil des selbstgebastelten Aquariumregals hat vibriert.
Nachtrag: Wenn die Pumpe selber brummt hilft das natürlich nichts. Kann man aber leicht feststellen: Pumpe hochhalten - wenn es immer noch brummt ist es die Pumpe selber. Dann entweder eine neue bessere kaufen oder durch justieren des Magnetarms versuchen das Ding leiser zu bekommen. Es ist oft nicht einfach die beste Einstellung zwischen leise und bester Leistung zu finden.
 

oben


Kaffeelöffel
Kaffeeloeffel_ThZum verfüttern von Futtergranulat, das wir schon sehr lange verwenden, habe ich diese Löffel genommen. Ich habe alle möglichen Kinderbrei - und sonstige Löffel ausprobiert - diese sind die Besten. Sie sind stabil, handlich und sie haben sogar eine Mengenmarkierung. Man kann damit alles mögliche abmessen und „löffeln”.


oben


Kohlensäure-Reaktor
Kohlensaeure-Reaktor_ThDieses Gerät habe ich Ende der 70er-Jahre geklebt. Es funktioniert immer noch sehr gut. Man kann damit sehr viel Kohlensäure ins Aquariumwasser diffundieren. Bei einem Aquarium mit den Maßen 130x60x60 wurden bei Dauerbetrieb gerade mal 2 bis höchstens 3 Kaskaden benötigt. Und das bei einer Beleuchtungsstärke von bis zu 6 Lampen a’ 40 Watt (120cm)! Es wurde mit einer kleinen Eheim-Pumpe betrieben (Serie: 90021, Typ: 1005, 4 Watt).

Acrifix192_Plexikleber_ThBeschreibung: Der Reaktor besteht aus einem Plexi-Rohr mit einem Außendurchmesser von 7cm, die Länge ist ca. 24 cm. Die Kaskaden wurden aus einem PVC-Vollstab geschnitten. Eine „Ecke” der „Scheiben” wurde abgeschnitten und die Scheiben jeweils entgegengesetzt eingeklebt. Deckel und Boden sind natürlich komplette Scheiben. Als Kleber wurde „Acrifix 192” von Röhm & Haas genommen. Acrifix 192 härtet mit UV-Licht aus. Diesen Kleber gibt es natürlich auch in kleineren Tuben. Die Röhm GmbH gehört inzwischen zu Degussa.

Betrieb:
Das Wasser läuft von oben nach unten, die Kohlensäure wird oben dazugegeben. Das Wasser läuft von einem Wasserfall zum nächsten. Durch die große Kontaktfläche Wasser-Kohlensäure und durch die Verwirbelung wird viel Co2 eingespült. Wenn sich nach einiger Zeit oben „normale” Luft bildet, kann man sie mit dem zweiten Luftschlauch ablassen. Gereinigt habe ich es nie - wie auch.
Wie man so ein Gerät baut, ist eigentlich Nebensache. Man muß halt darauf achten, daß sehr viel Wasseroberfläche mit Kohlensäure in Verbindung kommt. Man kann somit auch einen Behälter mit Depotfilterröhrchen füllen. Das geht auch.
Nachtrag Juni 2012:
Habe inzwischen auch andere Reaktore gebastelt, kommt demnächst eine eigene Seite über CO2.

oben


Kunststoff schweißen
Leister_Heissluftgeblaese_ThDie Außenwände und die Decke meines Zuchtraumes habe ich mit 3mm-PE-Platten verkleidet. (siehe > Isolierung) Die Plattenstöße wurden mit 3cm breiten PE-Streifen überbrückt und diese verschweißt, genauer „geheftet”. Das habe ich mit diesem Gerät gemacht. Leider sind die Geräte der Firma Leister nicht billig, sie sind aber sehr gut. Man kann sowohl die Temperatur als auch die Luftmenge exakt regulieren. Das ist beim Kunststoff schweißen wichtig. Es gibt „Schweißdrähte” aus verschiedenen Materialien und auch Durchmessern. So kann man nicht nur PE, Anlage_Zuchtraum_60er_Thsondern auch Axrylglas und PVC schweißen. Wahrscheinlich noch mehr, das habe ich aber nicht gemacht. Mit etwas Übung geht es ganz gut. Man muß nicht immer einen Schweißdraht nehmen, mit dem Vorsatz lnks kann man auch „heften”. Aus schwarzem PE habe ich einen ganzen Addeckkasten für die Beleuchtung und einige Zuchtutensilien usw. geschweißt. Wenn man sauber arbeitet, sind die Ergebnisse sehr gut. Scharzes PE ist etwas weicher, es läßt sich leichter verarbeiten. PE wäre ein sehr gutes Material für die Aquarisik, der Nachteil ist aber, daß es wenig Eigenstabilität hat, es ist etwas lappig. Z.B. würde sich der Deckel für die Beleuchtung  ohne Verstärkung stark durchbiegen. Der nächste Nachteil ist, daß es sich bei Temperaturunterschieden sehr stark verformt, sich also ausdehnt bzw. zusammenzieht.

oben


Stahlfedern zum Rohre biegen
Stahlfedern_zum_Rohr_biegen_ThMit solchen Stahlfedern kann man sehr gut Kunststoff-Rohre biegen. Normalerweise macht man nur den zu biegenden Teil des Rohres mit einem Heißluftföhn warm. Ich habe auch schon mal beides, also Rohr und Spiralfeder in das Backrohr geschoben. Man muß beachten, daß sich das heiße Rohr auch ohne Feder wieder geradebiegen will, wenn man also schnell arbeiten will oder mehr machen muß, hält man die fertige Biegestelle kurz unter kaltes Wasser, dann behält der Bogen seine Form.
Die richtigen Biegespiralfedern haben innen einen Art Draht, man kann sie nicht beliebig auseinander ziehen. Das ist deshalb, daß man die Federn besser aus dem Rohr heraus bekommt.
Man kann zwar Kunststoffrohre auch mit Sand füllen und biegen, das geht aber meistens nicht so ganz gut, auch wenn man schönen rieselnden Quarzsand hat und ihn richtig aufklopft, also im Rohr verdichtet. Wenn man keine Stahlfedern hat ist Sand allemal besser als nichts. Früher habe ich das auch gemacht.

oben


Bambusrohr auf Glasplatte
Bambusrohr_auf_Glasscheibe_ThDas ist zwar keine elegante Methode, sie hat aber gehalten. Und eine Bessere ist mir nicht eingefallen







oben


LackmalstifteLackmalstifte_Th
.Mit diesen Stiften kann man sehr gut auf Glas schreiben und was das Beste ist - man kann die Schrift mit einem Glasschaber gut und schnell wieder entfernen. Sollten Kratzer in der Scheibe sein und somit nicht alles weggehen, so gehr der Rest mit Aceton ab. Die bei uns beliebtesten Farben waren rot und grün. Braun, dunkelblau oder schwarz kann man auf den Aquarienscheiben nicht so gut sehen. Weiß deckt schnell nicht mehr. Es gibt die Stifte in zwei Stärken. Mit den dünneren kann man sauberer und kleiner schreiben, es ist aber nicht so viel drin (logisch). Die dickeren habe zwar mehr Inhalt, die Schrift wird aber schneller unsauber und nimmt dann mehr Platz auf der Scheibe weg. Das sieht dann schnell schlampig aus. Wir haben lieber die dünneren genommen. Man muß sie gut zumachen, da sie sonst schnell austrocknen.

oben


Löcher in Schaumstoff bohren
Schaumstoff-Lochschneider-2_ThSchaumstoff-Lochschneider-hinten_ThWenn man in Schaumstoff saubere Löcher bohren will, dann geht das mit einem dünnwandigen möglichst rostfreiem Rohr am besten. Man muß das Rohr etwas anschleifen, siehe Foto. Muß man nur wenige Löcher bohren, dann kann man sich einen Aufnahmedorn für die Bohrmaschine sparen, es geht auch so. So kann man den „Bohrkern” auch einfach aus dem Rohr heraus drücken, sonst muß Schaumstoff-Lochschneider-vorne_Thman ihn mit einer langen Pinzette oder gebogenem Draht herausfieseln.  Wichtig ist, daß man senkrecht bzw. in der Mitte bohrt! Hört sich einfach an, ist es aber nicht! Ich habe die anzubohrende Patrone immer etwas gedreht, so kann man am Besten sehen, ob man auch in der Mitte bohrt. Auch muß man das Loch um einige Millimeter kleiner bohren, damit das Rohr später richtig sitzt. Die Löcher für 25er Rohre habe ich mit einem 20er Rohr gebohrt.

Übrigens, Schaumstoff kann man nur in dünnen Stärken „stanzen”, da sich z.B. eine Schaumstoffpatrone beim zusammenpressen stark verbiegt und das Loch dann nicht mehr durch die Mitte geht. Man müßte die Patrone in eine Form geben, zusammenpressen und dann stanzen - eine mehr theoretische Angelegenheit. Oder etwas für Firmen mit den entsprechenden Werkzeugen.

oben


Schaumstoff schneiden
Machete_Th
Daß man Schaumstoff mit einem Elektromesser sehr gut schneiden kann dürfte inzwischen allgemein bekannt sein. Schleifscheibe_Flex_blau_ThSchleiflamellenteller_Lukas_ThWenn der Block jedoch größer ist als das Messer lang, geht es nicht mehr so richtig. Wenn man dann von zwei Seiten schneidet, entsteht Murks. Besser geht es mit einer scharf geschliffenen Machete, damit habe ich dann alles geschafft! Macheten sind nicht so teuer und man kann sie mit einem „Schleiflamellenteller” für die kleine Flex ziemlich leicht scharf bekommen. Die Scheiben auf den Fotos sind sehr gut. Mit der Schruppscheibe geht es auch. Ein alter Bauer hier im Dorf macht mit einer Schruppscheibe sogar seine Sense scharf - und die ist scharf! Und er kann auch noch richtig mit der Sense mähen! Nicht nur Brennnesseln - sondern kurzen Rasen!
Der Messerstahl darf nur nicht zu heiß werden, sonst verliert er die Härte. (Weiß der Fachmann sowieso)

Ein schlauer Aquarianer hat mir folgendes erzählt: Er hat den Schaumstoff immer in „matratzengroßen Stücken” bekommen, dann „naßgemacht” und das ganze Teil „eingefroren”, den „gefrorenen Schaum” hat er dann mit einer „Japansäge” kleingesägt.
Dazu ist folgendes zu sagen. Ein „matratzengroßes” Stück Schaumstoff geht in keine handelsübliche Tiefkühltruhe oder gar einen Tiefkühlschrank hinein, auch nicht zusammengelegt. Dazu benötigt man eine Tiefkühlzelle. So ein Ding hat nicht jeder, auch nicht der Nachbar! Offenporigen Schaumstoff (der blaue - manchmal auch schwarze - Filterschaumstoff ist „offenporig”) kann man nicht „naß machen”, wenn man oben Wasser hinein gießt läuft es unten wieder heraus - jedenfalls fast alles. Und eine „Japansäge” ist kein Superwerkzeug, sie ist nichts anderes als eine Säge, welche auf Zug arbeitet - eine normale Säge arbeitet auf Stoß. Das kann durchaus von Vorteil, sein wenn man auf einer Leiter steht und einen Ast absägen muß. Im Normalfall ist es aber ziemlich egal.
Ob der „Tipp” wirkllich erst gemeint war oder der Mensch mich auf den Arm nehmen wollte.... oder er den Tipp nur nachgeplappert hat  - ich weiß es nicht.
Jedenfalls ist die Geschichte ein Paradebeispiel dafür, wie man manche „Tipps” ganz schnell durchschauen kann.

oben


Glas schneiden, ein kleiner Grundkurs
Bei der Beschreibung vom 160er-Filter sind auch Fotos vom Glas schneiden.

Glasschneider_Silberschnitt_ThEin guter und preiswerter Glasschneider ist der „Silberschnitt”.
Beim normalen Glasschneiden geht man so vor, daß man die zu schneidende Glasscheibe auf eine etwas weiche Unterlage legt, also nicht gerade auf Beton. Der Glaser hat einen mit dünnem Filz bespannten Tisch. Bei mir war das immer ein Tisch mit PE-Oberfläche, eine saubere Sperrholz-, Mehrschicht- oder Presspanplatte geht auch seht gut. Man muß bedenken, daß jedes Sandkorn einen Kratzer gibt. Jetzt mißt man die Stelle ab, an der geschnitten werden soll und markiert sie oben und unten mit einem Filzstift. Da legt man dann das Lineal an. Man muß beachten, daß der Glasschneider nicht direkt am Lineal schneidet, sondern einige Millimeter weg. Der Glaser macht das natürlich mit einem Winkel, an dem er auch mißt. Da mein großer Holzwinkel aber nicht richtig im Winkel ist, habe ich mir diese Vorgehensweise angewöhnt, sie geht gut. Jetzt ritzt man beherzt mit einem leichten bis stärkeren Druck die Scheibe von oben nach unten in einem Stück an. Beherzt deshalb, weil es zaghaft nicht klappt und an einem Stück deshalb, weil es eine durchgehende „Ritze” sein muß, sonst bricht die Scheibe an der „Weiche” aus. So -  jetzt plaziert man das Holzende des Glasschneiders genau unter der Ritznaht - die Scheibe muß einige Millimeter erhöht sein, aber auch nicht zu hoch - und drückt die Scheibe rechts und links mit beiden Händen wiederum beherzt nach unten. Man kann die Scheibe auch auf den weiter unten beschriebenen Kupferdraht legen. Das ist der Moment! Wenn Sie keine alte Scheibe mit vielen Kratzern gehabt haben, wird sie genau an der Naht sauber nach oben brechen. Die „weiche Unterlage” und „nicht zu hoch” deshalb, damit die Scheibe beim Durchbrechen nicht auf den „harten Tisch knallt”.
Wenn Sie nur schmale Steifen schneiden wollen, gibt es einen Trick, den ich auch erst vor einigen Jahren bekommen habe: Man legt anstelle des Glasschneiders ca. 10 -12 cm - ganz geradegebogenen - 1,5mm Kupferdraht aus einem starren Elektrokabel genau unter die Naht. Damit die Scheibe besser zu brechen anfängt, klopft man vorsichtig am Anfang des Schnittes von unten mit einem kleinen Hammer parallel gegen die Naht. Bei dünneren Scheiben geht das auch mit dem Glasschneider. So lange, bis sie einen kleinen Sprung bekommt. Wenn Sie sauber geklopft haben, ist der Sprung ganz gerade. Zur Sicherheit können Sie ja mit Arbeitshandschuhen auf das Glas drücken. Wenn man die Scheibe nicht von unten anklopft funktioniert das nicht richtig, da man auf die kurze Streifenseite nicht genug Druck ausüben kann.
Wenn Sie bis hier gelesen haben, sind Sie anscheinend wirklich interessiert: Dann können wir noch einen Kurs dranhängen. lachen-transp  Mit dem geraden Schneiden ist es in der aquaristischen Glasschneiderei ja nicht getan, man will zumindest Kurven oder Löcher schneiden. Bei Ausschnitten  geht man so vor: Zuerst schneidet man Freihand den Ausschnitt, den klopft man von unten an bis er durchgehend gesprungen ist. Jetzt kann man aber noch nicht brechen, da der Ausschnitt verklemmt ist. Es würde eine Bröselei geben. Daher macht man innerhalb des Ausschnittes einige kurze Schnitte kreuz und quer. Die werden auch von unten angeklopft und der Reihe nach von außen ausgebrochen. Zum Schluß ist der Ausschnitt fertig. Er muß nur noch nachgeschliffen werden. Sollten Sie ein größeres Loch schneiden wollen, kleine Löcher bohrt man - logischerweise (siehe Diamanthohlbohrer), auch kein Problem: Allerdings muß man da auf sehr genaue Arbeit beim Anritzen achten, dann Ring - es ist ja noch kein Loch - anklopfen, quer anritzen, alles anklopfen und vorsichtig von der Mitte aus mit Ausbrechen anfangen. Je weiter man nach außen kommt, desto leichter wird es.
Ventilator_ThIn unserem Laden wollte ich einen Ventilator in die Außenscheibe installieren. Da der Glaser keine Garantie geben wollte, daß die Scheibe nicht kaputt gehen würde habe ich das Loch dann selber gemacht. Links ist ein Foto des fertigen Ventilators, die Vergrößerung zeigt die ganze Angelegenheit.

Damit man sich an den Scheiben nicht schneiden kann, sollten Sie die Kanten entweder mit einem Schleifstein - da geht ein Sensenschleifstein ganz gut, den gibt es in verschiedenen Körnungen, die gröbste nehmen - bearbeiten oder aber mit speziellem Glasschleifpapier anschleifen.

Und passen Sie gut auf, ungeschliffene Glasscheiben sind scharf wie Messer. Hantieren Sie langsam und umsichtig. Jegliche Hektik ist beim hantieren mit Glas - auch beim Tragen von Aquarien - fehl am Platz.
 

oben


„Glasschneider” für Glasstäbe
Glasstabschneider_Th
Das ist auch ein „Glasschneider”, mit so einem Ding ritzt man Glasstäbe an. Dann kann man sie ganz einfach abbrechen.
War ein wichtiges Teil. Es geht zwar auch mit den kleinen „Sägen” mit denen man Ampullen anritzt, das habe ich ganz früher so gemacht. Aber erstens komme ich an die Dinger nicht mehr heran und zweitens weiß ich garnicht ob es sie überhaupt noch gibt.

oben


Kautexflaschen
Kautexflaschen_ThDiese Flaschen gibt es von ganz klein bis mindestens 5 Liter. Da sie einen großen wasserdichten Verschluß haben, kann man sie für alle möglichen Dinge verwenden. Zudem sind sie fast durchsichtig, man kann somit sehen was drin ist. Sie eignen sich gut, um darin Futter oder Chemikalien luftdicht aufzubewahren, man kann aber auch in den Deckel und in den Boden eine Verschraubung einbauen und so eine Torfbombe oder ähnliches basteln. Unter Austauscherbau ist ein Foto einer solchen Vorrichtung zu sehen. Das rot auf dem Foto ist Lackmalstift, damit habe ich auf die Flaschen geschrieben, was drin ist.
Hier in der Gegend sind ca. 200ccm-Kautexflaschen auch schon als Trinkflaschen für den Kindergarten mitgegeben worden.
Diese Weithalsflaschen gibt es im Laborzubehörhandel.

oben


Lufthähne
Lufthaehne_gute_ThEs gibt verschiedene Lufthähne - gute und weniger gute. Die Kunsstoffhähne links sind alle recht gut. Der Grüne hat etwas weiche Nippel, aber einen Hahn mit Dichtung! Damit sie ganz dicht werden, muß man allerdings die Nippel herausnehmen und mit Uhu oder Tangit wieder einkleben. Vorsicht, den Nippel nicht zukleben, es soll ja noch Luft durchgehen.
Lufthahn_schlechter_ThDer VA-Hahn rechts macht zwar - besonders wenn er neu ist - optisch viel her. Leider waren sie alle undicht und ich habe keine Möglichkeit gefunden sie dicht zu bekommen. Wenn man sie unter Wasser hält sieht man die Luftblasen! Ich habe mindestens 100 solche Hähne weggeworfen und  mich sehr gewundert, daß ich noch einen zum fotografieren gefunden habe. Ob es inzwischen eine dichte Version gibt, weiß ich  nicht. Also zumindest vorher ausprobieren.

Lufthahn_Kugelhahn_ThGardena_Lufthahn_ThLinks ein kleiner guter Kugelhahn. Kugelhähne sind robust und schnell zu verstellen, aber meistens nicht so ganz genau zu regulieren. Man kann sie auch sehr gut zum einstellen vom Wasserzulauf verwenden, z.B. bei kleinen Zentralfiltern. Dieser Hahn ist eine Alternative für die Aquarianer, die Hähne von Gardena haben und Gardena_Lufthahn_nsg_Thmit diesen nicht zufrieden sind. Es gibt da nämlich eine Variante mit einem Bügel, die undicht ist. Jedenfalls kenne ich eine Serie. Rechts oben das „gute” Modell und darunter das undichte Modell. Möglicherweise liegt das an der Bauart, der obere Hahn ist auf der Unterseite geschlossen und der untere offen. Im Zweifelsfall die Hähne unter Druck unter Wasser halten.

 

oben


Rohrhalte-Clips
Rohr-Befestigungs-Clips_ThRingleitung_25er_m_Halterung_2_ThIn meinem Zuchtraum habe ich die ganzen Wände  - außer einer Innenwand - und die Decke mit 3mm-PE Platten verkleidet und verschweißt. Die Außenwände sind mit 9 (neun) cm Styrodur und einer Dampfsperre isoliert. An den Wänden unter der Decke läuft eine Ringleitung mit 25er PVC-Rohren. Diese Rohre habe ich mit selbstgebastelten Clipsen befestigt. Dazu habe ich in 8mm PE- Stückchen 25er Löcher gebohrt und das verbliebene Material an einer Seite so abgesägt, daß die 25er Rohre gerade zum einklipsen gehen. Siehe Foto links. Dann wurden die Clipse an die PE-Platten an der Wand angeschweißt, siehe Foto rechts. Jetzt kann man die Rohre einfach ein- und wieder ausclipsen. Außerdem sieht es sauber aus.
Natürlich hatten meine „normalen” Luftleitungen in den anderen Abteilungen einen größeren Querschnitt, es waren 50er Rohre, von denen je Reihe eine 25er Stichleitung wegging.

oben


Schlauchschelle aus Gummiringen
Schlauchklemme_aus_Gummi_1_ThSchlauchklemme_aus_Gummi_2_ThManchmal sitzt der Schlauch nicht so richtig fest auf dem Stutzen oder dem Rohr. Normalerweise nimmt man dann eine Schlauchschelle und befestigt den Schlauch. Wenn man keine Schlauchschelle hat oder gute Schlauchschellen zu teuer sind oder warum auch immer, kann man auch einen oder mehrere Gummiringe um den Schlauch wickeln. Das hält sehr gut, zumindest einige Jahre. Die auf dem Foto links sind schon viele Jahre alt, das Bild ist vom Diatomfilter. Hier in der Bastelkiste sind noch mehr Fotos mit „Gummiringschlauchschellen”. Wenn man den Gummiring um den Schlauch wickelt, muß man ihn bei jeder „Wicklung” um 180° drehen, dann zieht er sich fester um den Schlauch. Meistens wird man die Wicklung erst um den Schlauch alleine machen und ihn dann erst auf den Stutzen schieben. Vielleicht naß machen, dann geht es leichter. Wenn es garnicht gehen will, entweder gut warm machen oder Pril nehmen. Früher hat man den Schlauch in einen Topf mit heißem Wasser gesteckt, inzwischen hat jeder eine Heißluftpistole, damit geht es bequemer. Die besten Gummiringe sind aus Latex, das ist Naturkautschuk, sie reißen nicht und sind lange elastisch. Die dunklen Stellen auf den Gummiringen rechts oben zeigen, daß die Ringe zu feucht gelagert worden sind, sie sind etwas angepilzt. Die blauen Ringe waren auch Naturkautschuk, nur eingefärbt. Wir haben sie später nirgends mehr bekommen.

oben


Schlauchquerschnitt vergrößern
Wenn ein Schlauch entweder von einer größeren Luftpumpe oder einer Filterpumpe recht lang ist, ist es manchmal vorteilhaft, den Schlauchdurchmesser zu erhöhen. Es hat sich nämlich in der Praxis gezeigt, daß die Reibung in dünnen Schläuchen die 160er_Sicherheitsloch_Strömungsbremse_ThLeistung und die Standzeit von Topf - Außenfiltern enorm mindert. Wenn man keine Reduzierung hat, kann man ein kurzes Stück original passenden Schlauch auf den Pumpenstutzen stecken und einen passenden größeren Schlauch darüber schieben. Die beiden Schläuche sollte man  dann mit einer Schlauchschelle sichern. Das kurze Schlauchstück darf nur so lang wie der Stutzen selber sein, damit es den Querschnitt nicht wieder verengt! So läßt sich der Querschnitt sowohl von Druck als auch von Saugschläuchen vergrößern.
Mit mehreren Schläuchen übereinander kann man eine „Strömungsbremse” basteln.
Auf dem Foto rechts kann man auch ein kleines Sicherheitsloch erkennen. Genaueres auf der 160er-Seite.

oben


Schraubklemmen zum Kleben von Aquarien
Klebezwinge_rot_ThMit Klebezwingen_Thsolchen Zwingen habe ich beim kleben von Aquarien die Scheiben fixiert. Früher hatte ich an die Metallbacken Kork angeklebt, da ich wegen Metall auf Glas Bedenken hatte. Die waren unbegründet, es ist nie etwas passiert, auch wenn man die Zwingen fester anzieht. Zur genaueren Technik wie man Aquarien kleben kann kommt noch ein extra Absatz. Oder auch eine Seite.

oben


Stahlwolle, feine
Stahlwatte_ThMit einer ganz feinen Stahlwolle oder Stahlwatte kann man relativ einfach Kalkränder entfernen. Gebrauchte „Büschel” wegwerfen, sie rosten und machen Flecken. Auf manchen Materielien kann man Rostflecken mit Zitronensäure entfernen, z.B. Stein und Beton.

 

oben


Große Luftfilter, z.B. für Seitenkanalgebläse
Hier sind die Luftfilter von unserem Seitenkanalgebläse.
Luftfilter_1_fuer_Seitenkanalgeblaese_ThLuftfilter_2_fuer_Seitenkanalgeblaese_ThLinks ein Luftfilter für einen großen LKW. Er ist auf der Unterseite  geschlossen, die offene Seite wurde mit doppelten Plexiplatten verschlossen, dann durch alles eine Gewindestange gesteckt und zugeschraubt.
Rechts ein Plexikasten (er hatte früher eine andere Funktion, daher stammt noch die Lochreihe oben, sie ist hier aber zugeklebt), auf dem Boden eine gelochte PE-Platte mit Abstandshalter, darauf feines Flies als Filtersubstrat, darauf wieder eine gelochte PE-Platte mit Abstandshalter nach oben und dann der Deckel, an den Seiten verschraubt. Die vier Löcher im Deckel waren ausreichend.
Beide Filter sind reinigungsbedürftig.
Die Stutzen von beiden Luftfiltern sind jeweils vom Reservegerät. Zum Größenvergleich, die Stutzen haben 50mm innen.

oben


Wasserfest verleimte Mehrschichtplatte:
Mehrschichtplatte_trocken_nass_ThDiese Platten gibt es z.B. bei Obi, sie sind relativ leicht und gut zum Bau von Aquarienabdeckungen geeignet. Das rechte Stück der Platte lag unbehandelt eine gute Woche unter Wasser! Die Quellung betrug gerade mal einen Millimeter. Das ist ein sehr gutes Ergebnis.



Nachtrag März 2011: Inzwischen habe ich 2 Jahre Erfahrung mit diesen Mehrschichtplatten und finde sie gar nicht mehr gut! Die Aquariumabdeckung aus diesen Platten ist entfernt. Auch die wasserfestere dunkle Variante dieser Platten, welche zum schalen von Beton und als Boden für z.B. PKW-Anhängern genommen wird ist auch nicht besser, sie verzieht sich auch. Genaueres wird auf einer Seite beim 160er kommen. Es wird dann hier einen Link geben.
Das Aquarium hat nun eine neue Abdeckung. Aus Glas und Aluminiumverbundstoff.

oben


VA-Draht
Gemeint ist Schweißdraht aus VA. Es gibt ihn in 1m-Stäben, in verschiedenen Stärken. Ich habe ein ganzes Bündel davon. Aus den dickeren kann man Haken für Handtücher, Fangnetze und alles mögliche biegen. Oder verkalkte Luftröhrchen reinigen. Aus einem dünneren kann man einen Haken - mit ganz kurzem Ende - biegen mit dem man die Laichgitter sehr einfach aus den Ansetzbecken herausholen kann. Da dieser Draht nicht rostet kann man ihn für alles mögliche gebrauchen. Z.B. kann man bei Kunststoffklavierbändern für Aquarienabdeckungen den Kupferdraht gegen so einen VA-Draht austauschen, dann sind sie wirklich wasserfest.
 

oben


Aquareinscheiben reinigen
Scheibenreiniger_KDA_Tetra_Klingen_ThDa Aquarienscheiben veralgen, muß man sie manchmal reinigen. Die dafür verwendeten Magnete sehen an Wohnzimmeraquarien nicht nur nicht gut aus, sondern sie verkratzen auch die Scheiben. Das kommt daher, daß man auch weiter unten reinigt und das Reinigungsvlies sofort einige Sandkörnchen aufnimmt. Die reichen dann schon für die Kratzer. Besser sind etwas stabilere Schaber mit Klingen. Man darf mit diesen aber auch nicht wild drauflos kratzen. In den oberen Dritteln kann man das ja. Weiter unten werden so aber feine Partikel aufgewirbelt, die beim hochfahren Kratzer verursachen. Wenn man auch nach Jahren keine Kratzer in der Scheibe haben will, so fährt man unten langsam bis zum Kies an der Scheibe herunter, dann nimmt man den Schaber von der Scheibe weg und nimmt ihn ohne Scheibenkontakt hoch. Dann wieder an die Scheibe und nach unten schaben. Je weiter man nach unten kommt desto behutsamer muß man das machen.
Der Scheibenreiniger auf dem Foto ist von KDA und die Klingen sind von Tetra. Sie passen und rosten zudem nicht. Das sind mir seit Jahrzehnten die liebsten Scheibenreiniger. Wir haben mehrere davon.
Natürlich kann man mit einem Klingenreiniger die Silikonklebenaht eines Aquariums beschädigen. Ist mir aber noch nie passiert. Da muß man halt etwas aufpassen.

Es gibt sehr viele verschieden Utensilien zum Aquarienscheiben reinigen. Die meisten haben leider neben Vorteilen auch einen Haken.
Küchenschwamm
das sind die zweiseitigen Schwämme zum abwaschen und zum allgemeinen Hausputz.. Eine Seite weicher Schwamm - meistens gelb - andere Seite härteres Reinigungsvlies - meistens dunkelgrau bis schwarz. Die harte Seite ist recht gut - wenn die Dinger neu sind und man mit moderater Kraft arbeitet. Sobald sie aber auch nur einige Körnchen Sand aufgenommen haben - das geht in Bodennähe des Aquariums ganz schnell - sind sie nur noch „Schleifpapier”. Wir hatten ein ähnliches Material auf einer Rolle, welches eigentlich zum maschinellen Holz schleifen/polieren gedacht war. Es war in der Anlage sehr gut, da war aber fast nirgends Kies und einige Kratzer auch nicht schlimm. Bei Wohnzimmeraquarien habe ich das Material nie genommen.
Magnete
siehe weiter oben.
Perlonwatte oder Perlonflies
Gut  an Stellen, wo man mit einem Klingenreiniger nicht hin kommt. Funktioniert sehr wohl, ist auch nicht so gefährlich wie Stahlwolle oder unser altes Polierflies. Geht aber nicht bei härteren Verunreinigungen. Bei weichem Algenbelag ist es ok. Man bekommt aber nasse Hände, bei einem langen Klingenreiniger bleiben sie trocken. zwinkern-transp_grau
Grober Filterschaum
Offenporigen Filterschaum gibt es mit verschiedenen großen „Löchern”. Wird in ppi - part per inch - gemessen = Loch per inch. Die etwas gröberen Schaumstoffe eignen sich sehr gut zum Scheiben putzen. Allerdings haben auch sie den Nachteil, daß sie Sandpartikel aufnehmen können. Allerdings weniger als die Küchenschwämme, da sie größere Löcher haben und sich feine Sandpartikel somit nicht so gut festsetzen können.

oben


Silikonpistolen
Silikonpressen_ThVerschiedene Arten von Silikonpistolen. Eigentlich ist es egal welches Modell man nimmt, es muß nur der Mechanismus zum Vorschub der Stange stabil sein. Ob die Kartuschenhalterung offen oder geschlossen ist macht keinen Unterschied. Subjektiv macht die geschlossene Variante mehr her. Sie hat auch einen guten Mechanismus und ist mir seit einiger Zeit am liebsten. Früher war dieses Modell nicht überall zu bekommen und recht gefragt, heute wird es auch von einem Billigheimer verkauft. Die schlechteste Pistole ist die hinterste blaue. Sie ist etwas unstabil. Bei öfterem Gebrauch leiert der Vorschubmechanismus aus. Damit das Silikon bei einer Arbeitspause nicht oder möglichst wenig nachdrückt, muß man kurz gegen den hinteren Hebel drücken. Das bewirkt, daß kein Druck mehr auf die Kartusche kommt und somit - fast - kein Silikon mehr herausgedrückt wird. Das Silikon soll bei längerem Nichtgebrauch möglichst wenig durchhärten, dafür drückt man ein bis zwei Zentimeter Material aus der Spritze heraus Silikon_Pfropf_Thund gut. Wenn nach einigen Wochen einige Zentimeter in der Spitze durchgehärtet sind, lassen sie sich am überstehenden Nippel herausziehen. Alle anderen Methoden das Durchhärten zu verhindern sind nicht so gut. Wenn, dann muß man die Spitze luftdicht versiegeln, z.B. mit einem Nippel wie er zum verschließen von PH-Elektroden verwendet wird oder einem auf einer Seite zugeschweißten Stück Schlauch. Die Spitze fest auf die Kartusche aufschrauben, die Stelle sollte auch luftdicht sein. Angeblich gibt es auch eine Art Hutmutter für die Kartuschen, da das Gewinde der Kartuschen aber sehr grob ist wird das auch nicht wirklich lange funktionieren.
Theoretisch könnte man die ganze Kartusche auch luftdicht mit einigen Körnern Silkagel verpacken. Das habe ich aber nie gemacht, also habe ich damit auch keine Erfahrung. Letztendlich wirken alle Abdichtungen nicht ewig, wenn man eine Kartusche erst nach einem halben Jahr wieder hervor holt, ist sie meistens trotzdem hart.
Man schneidet die Spitze zum bequemeren arbeiten immer etwas schräg ab, damit man während der Arbeit auch bei nicht mehr so sauberer Spitze noch sehen kann „wo oben und unten ist” habe ich sie manchmal mit Lackmalstift markiert. Die eine Seite bekam ein „+” und die andere ein „-”.

oben


 

Erstellt: 2006
Letzte Bearbeitung: Juni 2012

 

© 2006 - 2017  Uwe J. Splett, www.afizucht.de