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Das 160er

Spektrum

 

Allgemeine Bemerkungen zu dem 160er
 

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Bei Interesse am Beleuchtungskasten: Das Aquarium auf der Seite „Beleuchtungskasten” ist ähnlich. Die Beschreibung dieses Beleuchtungskastens kommt noch. Ich habe die Abdeckung mehrmals gebaut.  lachen-transp

Dieses Aquarium hat die Maße 160x60x60 cm und hat somit 576 Liter brutto. Es ist aus 12mm-Glas geklebt und sauber verarbeitet.
Der Grund, warum ein Aquarium bei mir immer „160er” und nicht ein „576er”, oder „600er” heißt ist ganz einfach. Der Literinhalt stimmt nie, er ist in Wirklichkeit bedeutend niedriger, das Längenmaß stimmt dagegen immer. Schreibt man noch die restlichen Maße dazu, so weiß jeder, um was für ein Aquarium es sich handelt.
Dieses 576-Liter-Aquarium hat z.B. nicht ein mal 450 Liter Inhalt netto! Bei der Dosierung von Medikamenten und Düngern sollte man den echten Wasserinhalt wenigstens kennen. Man kann ja immer noch glauben, ein 576-L-Becken zu haben. zwinkern-transp_grau
Unsere „70er” (72x62x35) hatten 156 Liter brutto, tatsächlich waren aber nur ca. 128 Liter drin. Obwohl sie keinen Bodengrund oder Einrichtungsgegenstände hatten.

Diese Seite dürfte für fortgeschrittene Aquarianer recht interessant werden, da ich hier den kompletten Aufbau beschreiben werde. Vom Filter- und Terrassenbau, Bau des Beleuchtungskastens bis zur Bepflanzung.
 

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Das 160er am 27.2.2009. Alles noch nicht endgültig. Die Pflanzen sind zügig angewachsen. Muß allerdings erst noch sehen wie was wächst und dann noch umpflanzen Ohne zusätzliche Beleuchtung aufgenommen. Die Beleuchtung besteht aus 4 x 80W T5.
Blaualgen waren auch schon da. Hatte mit Karton abgedunkelt. Siehe „Blaualgen für Fortgeschrittene”.

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Strömungsbremse und Sicherheitsloch

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Eine einfache Strömungsbremse und ein „Sicherheitslöchlein”. Eine Strömungsbremse nimmt mann, wenn man zwar den Wasserdurchsatz einer starken Pumpe erhalten will, nicht aber die Turbulenz. Man kann sie auf verschiedene Weise herstellen. Siehe Strömungsbremse. (Nachtrag Febr. 2011, es wird noch eine eigene Seite über Strömungsbremsen geben, ich habe da in letzter Zeit einiges ausprobiert).
Auch kann man an dem grauen Ansaugrohr ein kleines „Sicherheitsloch” sehen. So ein kleines Löchlein - hier 3mm -  bohrt man 1 oder 2cm unterhalb des endgültigen Wasserstandes in das Ansaugrohr, damit bei einem eventuellen Leck im Außenfiltersystem nur 1 oder eben 2cm des Aquariums auslaufen können. Fällt der Wasserstand unter das Loch, so saugt die Pumpe Luft und bleibt kurz darauf stehen - genauer; sie dreht sich zwar, fördert aber kein Wasser  mehr. Will man, daß der Filter auch bei niedrigerem Wasserstand noch läuft, so steckt man einen kleinen Stöpsel in das Loch. Man sollte ihn aber nach dem auffüllen des Aquariums wieder entfernen! So ein Sicherheitsloch muß man natürlich nicht machen. Es ist aber kein Fehler nicht und so können vorsichtige Leute besser schlafen. lachen-transp

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Die Pflanzen wachsen sehr stark

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1. April 2009: Da das Aquarium ziemlich hell ist, eine gute CO2-Versorgung hat und mein neuer Wasserpflanzendünger (ein spezieller Hydrokulturdünger + extra Eisen + extra Stickstoff) offenbar funktioniert, wachsen die Pflanzen sehr gut - fast zu gut. Sie machen zu viel Arbeit! Zumindest die Schnittpflanzen. Es muß alle 7 bis spätestens 10 Tage abgezwickt und wieder neu gepflanzt werden. Das ist mir auf die Dauer zu viel Arbeit. Andererseits dauert es noch eine Zeit, bis die weniger Arbeit machenden Pflanzen herangewachsen sind. Also Geduld. Nicht gerade meine Tugend.
Als Beleuchtung sind 2 spritzwassergeschützte Doppelbalken T5 mit je 2 x 80 Watt installiert, also insgesamt 320 Watt! Die Leuchtstofflampen sind Narva Nature superb, eine gute Farbe mit genügend Blau- und Rotanteil. Sie brennen allerdings meistens nur ca. 6 Stunden zusammen, die restliche Zeit - ca. 3-4 Stunden brennen jeweils die vorderen bzw. die hinteren beiden Lampen. Also ca. den halben Tag 160 W und den restlichen halben Tag volle 320 W. Insgesamt ist die Beleuchtung zwischen 12 und 14 Stunden an, eher 14.
Das Aquarium hat keine Deckscheiben!

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26. Mai 2009

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Das Aquarium am 26. Mai 2009. Die Echinodorus osiris rubra auf der linken Seite wird langsam aber sicher zu groß. Ich werde sie „abgeben” müssen.
Es ist nicht so einfach Pflanzen zu finden, die - auch noch möglichst schnell - bis knapp zur Wasseroberfläche wachsen - aber gefälligst nicht weiter! Die rötliche Echinodorus ganz rechts wird langsam größer, bei den Hybriden weiß man aber nie so recht wie groß sie endgültig werden. Früher hatte ich es da leichter: Im Laden waren immer genügend Pflanzen zur Auswahl, auch waren die zu groß gewordenen immer sehr gut zu verkaufen. lachen-transp

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15. Juni 2009

160er_2009_6_15_600_


Sehr viele Pflanzen entfernt, unter anderem die große Echinodorus osiris, denke daß ich jetzt nicht mehr so oft Pflanzen einkürzen und entfernen muß. Die restlichen Schwertpflanzen werden wohl eine Weile brauchen bis sie oben ankommen. Negativ ist zu bemerken, daß sich auf den stark beleuchteten (320 Watt!) Terrassensteinen auf der rechten Seite und auf dem Bolbitis heudelotii an der Rückwand einige Pinselalgen entwickelt haben. Werde sie wohl mechanisch entfernen müssen. Die Caridinas fressen sie nicht.
Die Alternanthera reineckii „rosablättrig” (Handelsname A. rasaefolia) in der rechten Hälfte ist neu. Es ist normalerweise eine einfach zu kultivierende Pflanze, die keine hohen Ansprüche stellt. Die Pflanzen haben noch emerse Blätter, es müssen sich erst noch Unterwasserblätter bilden. Die sind dann auch roter - und schöner.

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Diese Echinodorus war ca. 70 cm groß. Zum Größenvergleich: Diese weißen Wannen sind 72cm lang.

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12. Juli 2009

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Ziemlich viel Schnittpflanzen entfernt, 2 verschiedene „Tigerlotus” besorgt. Genauere Unterschiede der verschiedenen „Arten” werden bei den Pflanzen des 160ers kommen. Es sind auch Pinselalgen da. Trotz fast keinem Nitrat und - momentan - 14-tägigem Wasserwechsel, jeweils die Hälfte. Habe eine Wasserleitung vom Tank ein Stockwerk tiefer bis neben das Aquarium gelegt, so macht der Wasserwechsel - fast - keine Arbeit. Werde es noch genauer beschreiben. Die Luftbläschen an der Oberfläche sind Sauerstoffblasen von den Pflanzen, speziell abends perlen die Pflanzen ziemlich stark. Die Fotos sind wegen Spiegelungen während des Tages - z.B. Sonne -  alle abends aufgenommen.
Den Wasserwechsel mache ich nicht weil er notwendig wäre, sondern die Pflanzen lassen sich bei niedrigerem Wasserstand besser abzwicken und neu einpflanzen. Man kann also auch Wasserwechsel machen, weil man Pflanzen auslichten will. lachen-transp
Für fortgeschrittene Aquarianer. Hier kann man gut sehen, daß eine große Pflanze nicht in die Mitte oder knapp daneben gepflanzt werden darf! Die grüne Echinodorus auf dem Foto oben steht zu sehr in der Mitte, es sieht nicht harmonisch aus. Als Ausrede hätte ich zu bieten: Diese Pflanze - und einige andere - waren irgendwie „übrig” und ich habe sie damals „irgend wohin” gepflanzt, wo noch eine Stelle frei war. Ist aber trotzdem nur eine Ausrede.


8. Oktober 2010

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Da nicht mehr viele Fische übrig waren, habe ich 150 Rote Neonsalmler und 20 Amanogarnelen zugekauft.


13. Februar 2011

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Die Roten Neon hatten anfangs kein gutes rot, es war schon sehr blass. Solche blassen Roten Neons gibt es momentan anscheinend mehr, deshalb sollte man beim Kauf etwas aufpassen. Meine bekam ich von einem Großhändler geschickt, ich habe sie vor dem Kauf nicht gesehen. Inzwischen ist das Rot sehr gut. Warum das so ist, weiß ich nicht wirklich, ich habe nur Vermutungen.
Zu den Wasserpflanzen: Die Anubias nana rechts vorne waren zu dicht geworden, habe alle entfernt und nur zwei kleinen Triebe wieder eingepflanzt. Die rechte Wurzel vor der Rückwand entfernt, das ganze war mir zu viel Dschungel. Vielleicht finde ich irgend wann eine Lösung für weniger Arbeit. Man kann beim Vergleich mit den oberen Bildern sehen, daß ich die Menge der Stengelpflanzen reduziert habe. Sie haben mir zu viel Arbeit gemacht. Man muß sie so oft einkürzen. Man könnte natürlich sagen: Weniger Dünger, Licht und CO2, dann wachsen sie langsamer. Das würde mir dann aber auch nicht gefallen, so sind die Pflanzen nämlich schöner. lachen-transp

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21. Dezember 2011


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Da ich in der letzten Zeit fast wöchentlich einen Eimer Pflanzen - teilweise sogar angedrückt - auf den Kompost geben musste, habe ich mir verschiedene Cryptocorynen besorgt. Die wachsen langsamer, auch ist die Endgröße in etwa bekannt. Auf dem linken Bild schwimmen sie noch im Aquarium, rechts 3 Wochen später. Das komplette Aquarium ist subjektiv „sauberer und klarer”
Ich meine momentan, daß das auf die Abschaltung der CO2-Anlage zurückzuführen ist!
Wenn ich wieder mehr Zeit - und Muße - haben werde, kommt eine Seite über die Düngung mit Kohlensäure dran. Inzwischen bin ich nicht mehr so sicher, daß die überhaupt notwendig ist. Oder doch mehr Nachteile als Vorteile hat.

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Erstellt: März 2009
Überarbeitet, ergänzt: Februar 2011, Dez. 2011

 

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